Washington-Attentat

Schüsse auf Nationalgarde – Anklage auf Mord verschärft

Nach dem Schussangriff auf zwei Nationalgardisten in Washington wurde der mutmaßliche Schütze festgenommen. Er soll nun des Mordes angeklagt werden.
Newsdesk Heute
28.11.2025, 22:16
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Nach dem Schussangriff auf zwei Nationalgardisten in Washington zieht die US-Justiz Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft kündigte am Freitag eine deutliche Verschärfung der Vorwürfe gegen den festgenommenen Tatverdächtigen an.

Bundesstaatsanwältin Jeanine Pirro erklärte gegenüber dem Sender Fox News, dass die bisherigen Anklagepunkte neu bewertet werden. "Wir stufen den ursprünglichen Anklagepunkt des Totschlags auf Mord hoch", sagte sie. Zudem werde der Mann in "vielen" weiteren Punkten angeklagt.

Pirro sprach von einem gezielten Angriff: Der Überfall sei ein "geplanter Mord" gewesen. Die beiden Uniformierten seien "aus dem Hinterhalt" beschossen worden, "die nicht wussten, was kommt."

Zweiter Soldat weiter in kritischem Zustand

Eine der beiden getroffenen Nationalgardisten starb an ihren Verletzungen. Der zweite Betroffene ringt weiter um sein Leben. Pirro sagte dazu: "Wir haben noch Hoffnung." US-Präsident Donald Trump erklärte zuvor, der Verletzte sei "in sehr schlechter Verfassung".

Verdächtiger soll für CIA gearbeitet haben

Der Angriff ereignete sich am Mittwoch im Zentrum Washingtons. Laut US-Medien handelt es sich beim Verdächtigen um einen afghanischen Staatsbürger, der 2021 in die USA eingereist war. In Afghanistan soll er mit der CIA und weiteren US-Dienststellen zusammengearbeitet haben. Demnach war er Teil der "Zero Units", einer von der CIA unterstützten Anti-Terror-Einheit.

Trump reagierte mit politischen Drohungen. Er kündigte einen "Aufnahmestopp für Menschen aus 'Dritte-Welt-Ländern'" an und erklärte, er wolle "Millionen" von Einreisegenehmigungen rückgängig machen, die unter Joe Biden vergeben worden waren. Ausländer, die ein Sicherheitsrisiko darstellten oder nicht zur "westlichen Zivilisation" passten, sollten ausgewiesen werden. Zudem wolle er alle Bundesleistungen für Nicht-US-Bürger streichen.

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