Diese "zündende" Idee wurde von einem Haus- und Gartenbesitzer im Jerichower Land im deutschen Sachsen-Anhalt wohl sofort wieder bereut: Der Mann wollte einen Maulwurf mit tierschutzwidrigen Mitteln davon abhalten, seinen Garten umzugraben und setzte dämlicherweise einen mit Diesel getränkten Lappen und ein Feuerzeug ein.
Der Maulwurf wird auch zukünftig das Erdreich ordentlich auflockern, doch der Schuppen hat gebrannt wie Zunder. Ups.
Der Schuppen des Mannes brannte komplett nieder, als der damit anfing, die Benzin-Fetzen in die Maulwurfshügel zu stopfen und anzuzünden – sogar Teile des Wohnhauses wurden durch die übergreifenden Flammen zerstört. Feuerwehr und Polizei sind bei diesem Einsatz ebenfalls auf der Seite des Maulwurfes, denn auch in Deutschland steht das Viecherl unter strengem Naturschutz und darf weder gefangen noch verletzt oder gar getötet werden.
Der Hausbesitzer muss also ob der dummen Aktion nicht nur mit einem persönlichen Schaden im fünfstelligen Bereich fertig werden, sondern wahrscheinlich auch ein Bußgeld wegen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz und fahrlässiger Brandstiftung in Höhe von etwa 50.000 Euro bezahlen müssen. Und der Maulwurf? Der kichert sich in die Schaufelpfoten.