Tierisch unklug

Schuppen in Flammen! Mann wollte Maulwurf vertreiben

Ein deutscher Mann hatte eine buchstäblich "zündende" Idee und wollte den Maulwurf mit Feuer vertreiben: Maulwurf ist noch da – sein Schuppen nicht.
23.12.2025, 14:59
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Diese "zündende" Idee wurde von einem Haus- und Gartenbesitzer im Jerichower Land im deutschen Sachsen-Anhalt wohl sofort wieder bereut: Der Mann wollte einen Maulwurf mit tierschutzwidrigen Mitteln davon abhalten, seinen Garten umzugraben und setzte dämlicherweise einen mit Diesel getränkten Lappen und ein Feuerzeug ein.

Der Maulwurf wird auch zukünftig das Erdreich ordentlich auflockern, doch der Schuppen hat gebrannt wie Zunder. Ups.

Maulwürfe belüften den Boden und fressen Schädlinge! Ein bisschen mehr Respekt also!
©iStock

Totalverlust

Der Schuppen des Mannes brannte komplett nieder, als der damit anfing, die Benzin-Fetzen in die Maulwurfshügel zu stopfen und anzuzünden – sogar Teile des Wohnhauses wurden durch die übergreifenden Flammen zerstört. Feuerwehr und Polizei sind bei diesem Einsatz ebenfalls auf der Seite des Maulwurfes, denn auch in Deutschland steht das Viecherl unter strengem Naturschutz und darf weder gefangen noch verletzt oder gar getötet werden.

Der Hausbesitzer muss also ob der dummen Aktion nicht nur mit einem persönlichen Schaden im fünfstelligen Bereich fertig werden, sondern wahrscheinlich auch ein Bußgeld wegen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz und fahrlässiger Brandstiftung in Höhe von etwa 50.000 Euro bezahlen müssen. Und der Maulwurf? Der kichert sich in die Schaufelpfoten.

{title && {title} } tine,red, {title && {title} } Akt. 23.12.2025, 17:11, 23.12.2025, 14:59
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