O'zapft is im Schweizerhaus! Das legendäre Lokal im Wiener Prater startete am Sonntag um 11 Uhr in die neue Saison. Wie immer war der Andrang enorm, Hunderte Fans warteten geduldig vor dem schweren Eisentor zum berühmten Gastgarten.
Unter den Gästen war auch Wiens Stadtchef Michael Ludwig, der die großen und kleinen Besucher begrüßte und dann selbst zum Zapfhahn schritt, um ein Krügerl des legendären Budweiser-Biers zu zapfen. Dabei zeigte sich, dass es gar nicht so leicht ist, das Gerstengold aus dem Zapfhahn wohldosiert in das Glas zu füllen.
Apropos Gerstengold: Der Preis für ein Krügerl Budweiser ist mit 5,90 Euro heuer wie schon 2025 und 2024. Damit bleiben die Kosten fürs Krügerl bereits das dritte Jahr in Folge unverändert.
Unter den wachsamen Augen der Schweizerhaus-Chefs Hanni und Karl Kolarik versuchte sich der Bürgermeister als "Biergermeister". Dabei verschätzte sich der Stadtchef beim Druck auf den Zapfhahn und produzierte dabei etwas mehr als das gewünschte Maß an Schaum.
Zuspruch und Jubelrufe gab es trotzdem und auch die Kolariks hatten sichtlich ihren Spaß. Ludwig selbst kommentierte sein "Schaumhäferl" trocken: "Meins hob i scho amoi" – und nahm einen herzhaften Schluck.
"Als Gastgarten der Wienerinnen und Wiener ist die Eröffnung des Schweizerhauses der kulinarische Frühlingsbeginn in Wien. Im größten Naherholungsgebiet gelegen, ist das Schweizerhaus ein Ort des Miteinanders und der Gastfreundschaft. Als Familienunternehmen ist das Schweizerhaus ein Betrieb, der seit über 100 Jahren beispielhaft für die kulinarische Kultur Wiens steht", so der "Biergermeister".