Aufregung in Israel

Schwere Vorwürfe: Übergaben Terroristen falsche Geisel?

Die Hamas-Terroristen könnten Israel erneut einen "falschen" Leichnam übergeben haben. Forensiker prüfen, ob es sich um eine tote Geisel handelt.
15.10.2025, 10:31
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Forensiker untersuchen derzeit, ob eine der vier Leichen, die am Dienstagabend von der Hamas an Israel übergeben wurden, womöglich gar keine Geisel war. Die Identität der drei anderen war zuvor bestätigt worden, berichtet Channel 12.

Während klar ist, dass die anderen Toten Uriel Baruch, Tamir Nimrodi und Eitan Levy sind, konnte die Identität des vierten Körpers noch nicht festgestellt werden.

Anfang dieses Jahres gab es bereits einen Versuch der Terroristen, einen falschen Leichnam zu übergeben. Der Fall ging um die Welt: Statt dem Körper von Geisel Shiri Bibas, wurde ein Palästinenser aus Gaza überstellt. Die junge Mutter wurde mit ihren beiden Kindern (neun Monate und vier Jahre alt) verschleppt und ermordet. Die echten sterblichen Überreste von Bibas wurden ersgt später an Israel übergeben.

Hamas will weitere Leichen übergeben

Die islamistische Hamas will einem Medienbericht zufolge heute weitere Leichen von Geiseln übergeben. Die Terrororganisation habe den Vermittlern mitgeteilt, dass sie Israel vier tote Geiseln aushändigen werde, meldete die "Times of Israel" in der Nacht unter Berufung auf einen Diplomaten sowie eine zweite mit der Angelegenheit vertraute Quelle. Damit würde die Zahl der übergebenen Geisel-Leichen auf zwölf steigen. Laut der Waffenruhe-Vereinbarung muss die Hamas 28 Leichen übergeben.

Die Hamas erklärte, es gebe Schwierigkeiten, die sterblichen Überreste in den Trümmerbergen nach zwei Jahren Krieg zu lokalisieren. Israel hält das Medienberichten zufolge für eine Verzögerungstaktik und will die Hilfslieferungen für den Gazastreifen einschränken sowie den Grenzübergang Rafah zu Ägypten geschlossen halten, bis alle Geisel-Leichen überführt sind.

Israel hat seine Pflichten erfüllt und 2.000 Palästinenser – darunter auch viele Terroristen – aus Gefängnissen freigelassen.

{title && {title} } red,20 Minuten, {title && {title} } 15.10.2025, 10:31
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