Was als Winterausflug über eine scheinbar sichere Eisfläche begann, endete in einer Tragödie: In Sibirien ist ein Reisebus auf dem zugefrorenen Baikalsee eingebrochen und in die Tiefe gesunken. Sieben Touristen verloren dabei ihr Leben.
Das Unglück ereignete sich am Freitag, wie die Regionalverwaltung mitteilte. Der Bus versank im Eis und wurde später in 18 Metern Tiefe unter der Wasseroberfläche lokalisiert. Unterwasseraufnahmen zeigten sieben Leichen. Berichten zufolge handelt es sich bei den Todesopfern um Touristen aus China.
Der Baikalsee gilt als der tiefste See der Welt und ist eines der bekanntesten Reiseziele in Sibirien. In den Wintermonaten friert der See vollständig zu. Je nach Wetter- und Klimabedingungen richten die Behörden offizielle Eis-Straßen ein, die überwacht und für Fahrzeuge freigegeben werden.
Nach Angaben von Regionalgouverneur Igor Kobsew war der verunglückte Bus jedoch auf einer Strecke unterwegs, die nicht zur Benutzung freigegeben war. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.