"Kein einziges Wort fiel"

Ski-Star nach Trennung von Österreicher: "Viel geweint"

Sara Hector muss sich vor der Weltcup-Saison von einer wichtigen Bezugsperson verabschieden. Die Trennung trifft den Ski-Star schwer.
Sport Heute
08.10.2026, 11:13
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Für Ski-Star Sara Hector beginnt die neue Weltcup-Saison mit einer großen Veränderung.

Die schwedische Olympiasiegerin muss künftig ohne ihren langjährigen Servicemann Reinhard Berbig auskommen. Der Österreicher hat seinen Job nach vielen gemeinsamen Jahren aufgegeben. Für Hector ein emotionaler Abschied, der sie sogar zu Tränen rührte.

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Schon beim Weltcupfinale im März hatte die Schwedin geahnt, dass sich etwas verändern würde. "Er hat zwar nichts gesagt, aber ich habe es ihm sofort angesehen", erzählt Hector der schwedischen Zeitung "Expressen".

Die beiden hätten sich so gut gekannt, dass sie seine Gefühle auch ohne Worte lesen konnte. "Es war unglaublich emotional, obwohl kein einziges Wort fiel."

Wenig später machte Berbig seinen Abschied offiziell. Der Grund: Die vielen Reisetage im Ski-Weltcup waren für den Österreicher auf Dauer nicht mehr mit seinem Familienleben vereinbar.

"Ich habe viel geweint"

Hector zeigt Verständnis für die Entscheidung, dennoch traf sie der Abschied hart. "Ich habe viel geweint", gesteht die Riesenslalom-Spezialistin. Über Jahre hinweg sei Berbig nicht nur ein wichtiger Teil ihres Teams, sondern auch eine enge Bezugsperson gewesen.

"Er hat mir unheimlich viel beigebracht, deshalb tat dieser Abschied sehr weh", erklärt die Schwedin. "Den halben Sommer über war ich deshalb niedergeschlagen."

Italiener übernimmt bei Hector

Inzwischen blickt die Olympiasiegerin wieder nach vorne. Mit Matteo Fattor hat ein Italiener die Nachfolge von Berbig übernommen. Die Zusammenarbeit funktioniert laut Hector bisher gut, auch der Spaß kommt nicht zu kurz.

"Manchmal verändern sich Dinge vielleicht nicht immer so, wie man es sich wünscht, aber es ist nicht immer schlecht", sagt sie.

red,08.10.2026, 11:13