Umfrage zeigt

So denken Österreicher über ihre Nachbarn

Österreicher haben klare Vorstellungen, was einen guten Nachbar ausmacht: Es geht nicht um Kuchen – sondern um ganz andere Dinge.
Heute Life
27.03.2026, 07:45
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Eine gute Nachbarschaft trägt entscheidend dazu bei, ob man sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlt. Doch was genau macht eigentlich einen "guten Nachbarn" aus? Eine aktuelle ImmoScout24-Umfrage unter 500 Österreicherinnen und Österreichern liefert jetzt klare Antworten. Dafür wurden im November 2025 rund 500 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in Österreich online befragt.

Interesse und Rücksicht stehen an erster Stelle

Für die meisten Befragten ist eines besonders wichtig: persönlicher Kontakt und gegenseitige Rücksichtnahme.

  • 53 Prozent sagen, gute Nachbarn zeigen Interesse und plaudern gerne, wenn man sich am Gang trifft
  • 49 Prozent finden es wichtig, Lärm – etwa durch Feiern oder Bauarbeiten – rechtzeitig anzukündigen

Auffällig: Vor allem Frauen und Menschen über 40 legen mehr Wert auf Austausch als Jüngere.

Was weniger wichtig ist

Überraschend: Dinge, die oft als typisch "nachbarschaftlich" gelten, spielen eine kleinere Rolle.

  • Nur 19 Prozent finden, gute Nachbarn sollten einen einfach in Ruhe lassen
  • Und nur 15 Prozent halten selbst gebackenen Kuchen oder Geschenke für entscheidend

Fazit: Es geht weniger um Gesten – sondern um den Umgang miteinander.

Kleine Hilfen sind nett – aber kein Muss

Freundliche Unterstützung im Alltag wird zwar geschätzt, ist aber keine Voraussetzung:

  • 37 Prozent halten es für gut, wenn man sich Lebensmittel ausleiht
  • 29 Prozent schätzen Hilfe wie Blumengießen im Urlaub

Auch das Nachfragen, wenn jemand länger nicht gesehen wurde, wird unterschiedlich bewertet:

  • Insgesamt 28 Prozent finden das wichtig
  • Bei über 50-Jährigen sind es 35 Prozent, bei unter 30-Jährigen nur 19 Prozent

Menschlichkeit zählt mehr als Gesten

Die Umfrage zeigt klar: Gute Nachbarschaft lebt vor allem von Respekt, Kommunikation und Rücksichtnahme. Kleine Gefälligkeiten sind ein Plus – aber entscheidend ist, wie man miteinander umgeht.

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