Die ersten warmen Sonnenstrahlen fallen durch die Fenster, der Frühling klopft an – und plötzlich sieht man alles: Staub, Schlieren, Fingerabdrücke. Der Griff zu Putzkübel, Lappen und Glasreiniger folgt fast automatisch. Doch so sehr man sich auch bemüht: Die Scheiben wollen einfach nicht richtig klar werden: Statt glänzender Fenster bleiben Streifen zurück.
Viele glauben, es liege am falschen Reiniger oder an der Technik, doch der eigentliche Fehler versteckt sich im Eimer. Beim Fensterputzen sammelt sich im Wasser schnell eine unsichtbare Mischung: Staub, Pollen, Straßendreck und Rückstände vom Reinigungsmittel. Je länger dieses Wasser verwendet wird, desto "schmutziger" wird es.
Das Problem: Statt die Scheiben sauberzumachen, verteilt man den Schmutz immer wieder neu. Besonders beim Frühjahrsputz, wenn sich über den Winter viel abgelagert hat, fällt das sofort auf. Die Folge: Streifen und Schlieren, die man eigentlich vermeiden wollte.
Der Klassiker beim Fensterputzen: Das Wasser wird viel zu selten gewechselt. Man arbeitet Fenster für Fenster ab – und merkt nicht, dass das Putzwasser längst seine Wirkung verloren hat. Das Ergebnis ist ein milchiger Film auf der Scheibe oder feine Streifen, die im Sonnenlicht besonders sichtbar werden. Je mehr Schmutz sich im Wasser sammelt, desto schlechter wird das Putzergebnis.
Sobald das Putzwasser trüb wird, sollte es gewechselt werden. Auch der Kübel sollte kurz ausgespült werden, bevor neues Wasser eingefüllt wird: Wer mehrere Fenster putzt, sollte spätestens nach vier bis fünf Fenstern frisches Wasser ansetzen – oder am besten gleich pro Raum wechseln.
So verhinderst du, dass Dreck immer wieder auf die Scheibe gelangt. Das Ergebnis: deutlich klarere Fenster – und weniger Arbeit.