Ob Hanna, Marco oder Amanda - die Namen für die Hurrikan-Saison 2026 stehen bereits fest. Insgesamt umfasst die Liste im Atlantik 21 Namen, die abwechselnd vergeben werden, sobald ein tropischer Sturm eine bestimmte Stärke erreicht. Die Saison im Atlantik startet am 1. Juni und dauert bis 30. November. Im östlichen Nordpazifik geht es sogar schon am 15. Mai los, dort stehen sogar 24 Namen bereit.
Konkret gilt: Ab Windgeschwindigkeiten von 63 km/h bekommt ein tropischer Sturm einen Namen. Steigert er sich auf 118 km/h, spricht man offiziell von einem Hurrikan.
Die Namenslisten sind kein Zufall: Sie werden von einem eigenen Ausschuss der Weltorganisation für Meteorologie erstellt. Dabei gibt es rotierende Listen, die alle sechs Jahre wiederverwendet werden - die heurigen Namen kommen also 2032 erneut dran.
Auffällig: Die Namen wechseln sich zwischen männlich und weiblich ab und spiegeln verschiedene Sprachräume wider - etwa Englisch, Spanisch oder Französisch. Seltene Anfangsbuchstaben wie Q oder X fehlen meist, weil passende Namen rar sind.
Ein Name kann aber auch für immer verschwinden: Dann nämlich, wenn ein Hurrikan besonders verheerend war. Aus Respekt vor den Opfern wird er aus der Liste gestrichen und durch einen neuen ersetzt.
Im Schnitt gibt es pro Saison rund 14 tropische Stürme im Atlantik, etwa die Hälfte davon wird zu Hurrikans. Erste Prognosen für 2026 gehen bereits von einer aktiven Saison aus. Ob dein Name heuer dabei ist, kannst du jetzt selbst checken - vielleicht trägt der nächste Sturm ja genau deinen (oder jenen deiner Gattin/deines Gatten oder Schwiegermutter).
Namen für Stürme im Atlantik im Jahr 2026: Arthur, Bertha, Cristobal, Dolly, Edouard, Fay, Gonzalo, Hanna, Isaias Josephine, Kyle, Leah, Marco, Nana, Omar, Paulette, Rene, Sally, Teddy, Vicky und Wilfred. Namen für Stürme im Nordpazifik: Amanda, Boris, Cristina, Douglas, Elida, Fausto, Genevieve, Hernán, Iselle, Julio, Karina, Lowell, Marie, Norbert, Odalys, Polo, Rachel, Simon, Trudy, Vance, Winnie, Xavier, Yolanda und Zeke.
Der fortschreitende Klimawandel verändert Wirbelstürme (Hurrikans, Zyklone, Taifune). Die tödlichen Stürme werden durch die globale Erwärmung zwar nicht unbedingt zahlreicher, aber deutlich gefährlicher. Für Küstenstädte, Inseln und selbst Binnenländer steigt das Risiko Jahr für Jahr.