Im Durchschnitt verbringen wir sieben bis acht Stunden pro Nacht im Bett. In dieser Zeit gelangen Hautschuppen, Schweiß, Haare und andere Körperflüssigkeiten in die Bettwäsche – ein idealer Nährboden für Bakterien, Keime und Milben.
Eine allgemeingültige Regel gibt es zwar nicht, aber eine Faustregel besagt: Eine Garnitur kann problemlos bis zu zwei Wochen genutzt werden. Im Sommer sollte man allerdings häufiger wechseln, da die meisten Menschen mehr schwitzen.
Wie utopia.de berichtet, empfiehlt der Mikrobiologe Philip Tierno einen wöchentlichen Wechsel – denn bereits innerhalb einer Woche sammeln sich große Mengen an Bakterien und Pilzen im Bettzeug an.
Bei Hautproblemen im Gesicht empfiehlt es sich, den Kissenbezug häufiger zu wechseln. Auf dem Kissen sammeln sich Schweiß, Hautpartikel und Reste von Pflegeprodukten – das kann Poren verstopfen und Pickel verursachen.
Allergiker sollten das Bett sogar alle drei bis vier Tage neu beziehen. Wer unbekleidet schläft oder im Bett isst, sollte ebenfalls öfter waschen.
Nicht nur die Bettwäsche braucht Aufmerksamkeit: Kissen und Decken sollten mindestens einmal im Jahr gewaschen werden. Am besten wäscht man Bettwäsche bei mindestens 60 Grad – höhere Temperaturen töten Keime zuverlässig ab.
Ein einfacher Tipp: Nach dem Aufstehen das Bettzeug am offenen Fenster oder auf dem Balkon lüften. Frische, kühle Luft mögen Milben nämlich gar nicht. Durch leichtes Ausschütteln entfernt man zusätzlich Haare und Hautschuppen.