Wer beim Waschen spart, tut meist etwas Gutes – für die Umwelt, das Geldbörserl und die Lebensdauer seiner Kleidung. Schließlich leiden viele Stoffe unter zu häufigen Waschgängen und verlieren schneller ihre Form oder Farbe. Doch während Jeans, Pullover und Co. oft unnötig oft in der Waschmaschine landen, gibt es andere Textilien, die viele von uns deutlich zu lange vernachlässigen. Das Problem: Gerade dort sammeln sich Schweiß, Bakterien und Schmutz besonders gerne an.
Während wir Flecken auf Kleidung sofort bemerken, sammeln sich Schweiß, Hautschuppen, Feuchtigkeit und Bakterien bei anderen Stoffen oft unbemerkt an. Das Ergebnis: Sie werden deutlich seltener gereinigt, als es aus hygienischer Sicht sinnvoll wäre.
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Diese drei Alltagsbegleiter solltest du deshalb öfter waschen, als du vielleicht denkst.
1
Kopfkissen
Gelbliche Flecken auf dem Kissen sind oft ein Hinweis darauf, dass sich bereits zahlreiche Rückstände angesammelt haben. Zudem finden Bakterien und Hausstaubmilben hier ideale Bedingungen vor. Wer sein Kissen nur gelegentlich auslüftet, tut zwar etwas gegen muffige Gerüche, ersetzt damit aber keine gründliche Reinigung. Experten empfehlen, das Kopfkissen mindestens ein- bis zweimal pro Jahr zu waschen. Wer unter einer Hausstaubmilben-Allergie leidet, sollte es sogar drei- bis viermal jährlich waschen.
2
Badekleidung
Im Sommer sind Bikini, Badeanzug und Badehose oft täglich im Einsatz. Besonders im Urlaub bleibt zwischen Strand, Pool und Meer oft wenig Zeit für eine gründliche Reinigung. Viele verlassen sich deshalb darauf, dass die Badesachen im Wasser ohnehin sauber werden. Doch genau das ist ein Irrtum: Nach jedem Tragen sollte das Badegewand gründlich mit klarem Leitungswasser ausgespült werden. Spätestens nach drei Tagen Nutzung gehört die Badebekleidung jedoch in die Wäsche. Gereinigt werden sollte sie entweder per Handwäsche oder in der Waschmaschine bei maximal 30 Grad.
3
Badematten
Er liegt unauffällig vor Dusche oder Badewanne und wird oft erst dann gewaschen, wenn ohnehin das ganze Badezimmer geputzt wird. Dabei zählt der Bad- oder Duschvorleger zu den größten Keim- und Schmutzsammlern in den eigenen vier Wänden. Nach dem Duschen bleibt er häufig lange feucht, kommt regelmäßig mit nackten Füßen und Hautschuppen in Kontakt und befindet sich dauerhaft in einer warmen Umgebung. Für Bakterien und Keime könnten die Bedingungen kaum besser sein. Idealerweise landet der Bad- oder Duschvorleger etwa einmal pro Woche bei 60 Grad in der Waschmaschine.
Wäsche stinkt trotz Waschen? Das steckt dahinter
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Weniger waschen ist gut – die richtigen Dinge aber regelmäßig
Nicht jedes Kleidungsstück muss nach jedem Tragen in die Waschmaschine. Wer jedoch Kopfkissen, Badebekleidung und Badvorleger regelmäßig reinigt, sorgt für mehr Hygiene und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer der Textilien. Oft sind es nämlich nicht die offensichtlichen Schmutzfänger, die besondere Aufmerksamkeit brauchen – sondern genau jene Dinge, die wir im Alltag am häufigsten übersehen.