Kosten explodieren

Spar-Sommer: Mit diesen 6 Tipps bleibt mehr im Börserl

Wer einige Kostenfallen kennt, kann seine Geldtasche schonen und trotzdem die warme Jahreszeit in vollen Zügen genießen. Worauf du achten solltest.
Heute Life
12.06.2026, 15:56
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Der Sommer gilt für viele als die schönste Zeit des Jahres – gleichzeitig kann er aber auch ordentlich ins Geld gehen. Ein Eis hier, ein Spritzer dort, spontane Ausflüge am Wochenende oder die Urlaubsplanung – viele kleine Ausgaben summieren sich oft schneller als gedacht. Dazu kommt: Lebensmittel, Energie, Freizeitangebote und Gastronomie sind in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden. Auch wenn sich die Inflation zuletzt etwas abgeschwächt hat, spüren viele Haushalte die höheren Preise im Alltag.

Umso wichtiger ist es für viele Österreicher geworden, bei den täglichen Ausgaben genauer hinzusehen. Die gute Nachricht: Oft sind es nicht die großen Einsparungen, sondern kleine Veränderungen im Alltag, die am Ende des Monats einen spürbaren Unterschied im Börserl machen.

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Die größten Geldfresser

Urlaub, Eis, Freibad und Grillabende – der Sommer macht Spaß, kann aber schnell ins Geld gehen. Dabei reichen oft schon kleine Veränderungen im Alltag, um am Monatsende spürbar mehr im Börserl zu haben.

1
Das tägliche Getränk
Ein Eiskaffee auf dem Weg ins Büro, eine Flasche Wasser unterwegs oder ein Softdrink im Schanigarten wirken harmlos. Wer dafür jedoch täglich fünf bis sieben Euro ausgibt, kommt im Monat schnell auf mehr als 150 Euro. Gerade an heißen Tagen kaufen viele Menschen deutlich häufiger Getränke außer Haus als in den kühleren Monaten. Wer stattdessen seine Trinkflasche zu Hause auffüllt, kann über den Sommer hinweg einiges sparen.
2
Das "schnelle" Eis
Die klassische Kugel Eis ist längst kein Billigvergnügen mehr: Je nach Region kostet sie mittlerweile oft zwischen zwei und drei Euro. Ein spontaner Besuch beim Eissalon kann daher schnell ins Geld gehen. Natürlich soll niemand auf den Sommerklassiker verzichten. Wer aber nicht jeden Tag zum Eissalon geht und gelegentlich auf Eis aus dem Supermarkt zurückgreift, kann über die Saison hinweg sein Budget schonen.
3
Klimageräte bewusst einsetzen
Hohe Energiekosten werden meist mit dem Winter verbunden – doch auch im Sommer steigt der Stromverbrauch häufig deutlich an: Ventilatoren laufen stundenlang, mobile Klimageräte sind im Dauereinsatz und Kühlschränke müssen bei hohen Temperaturen mehr leisten. Wer Geräte nur dann einschaltet, wenn sie tatsächlich benötigt werden, kann die Mehrkosten begrenzen. Besonders stromhungrig sind mobile Klimaanlagen, die oft ein Vielfaches des Stroms eines gewöhnlichen Ventilators verbrauchen.
4
Urlaub & Ausflüge planen
Bei Reisen achten viele Menschen auf günstige Flüge oder Hotels – die eigentlichen Kostenfallen lauern jedoch oft vor Ort: Ein Cocktail am Strand, ein zusätzliches Souvenir, spontane Restaurantbesuche oder kostenpflichtige Ausflüge können die Urlaubskasse rasch belasten. Wer vorab ein Tagesbudget festlegt, behält die Ausgaben leichter im Griff und vermeidet böse Überraschungen nach dem Urlaub.
5
Auto stehen lassen
Kurze Strecken mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen spart nicht nur Treibstoffkosten, sondern oft auch Parkgebühren. Gerade bei Ausflügen in Städte können die Nebenkosten fürs Auto überraschend hoch ausfallen. Ein zusätzlicher Vorteil: Das schöne Sommerwetter lässt sich dabei gleich mit genießen.
6
"24-Stunden-Regel" anwenden
Bei größeren Spontankäufen hilft eine einfache Regel: Vor dem Kauf einen Tag warten. Oft stellt sich heraus, dass der vermeintlich notwendige Kauf gar nicht so dringend oder wichtig ist. Mit diesem einfachen Trick lassen sich unnötige Ausgaben vermeiden und langfristig viele Euro sparen.

Sparen, ohne auf den Sommer zu verzichten

Gerade bei kleinen Ausgaben verschätzen sich viele Menschen. Verhaltensökonomen sprechen vom sogenannten "Latte-Faktor": Einzelne Beträge wirken unbedeutend, summieren sich über Wochen und Monate jedoch zu überraschend hohen Summen. Wer nur fünf Euro pro Tag für spontane Getränke, Snacks oder andere Kleinigkeiten ausgibt, kommt in drei Sommermonaten bereits auf rund 450 Euro.

Ein bewusster Blick auf die täglichen Ausgaben kann daher oft mehr bewirken als aufwendige Sparprogramme – und sorgt dafür, dass am Ende des Sommers mehr Geld für die wirklich schönen Dinge übrig bleibt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 12.06.2026, 15:56
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