Gegen die Hitzewelle

Keine Klimaanlage? 3 Tricks, die deine Wohnung abkühlen

Wenn die Sonne stundenlang auf den Dächer brennt, wird das Eigenheim schnell zur Wärmekammer. So bleibt deine Wohnung ohne Klimaanlage kühl.
Heute Life
12.06.2026, 18:54
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Der Sommer zeigt sich endlich von seiner schönsten Seite – mit strahlendem Sonnenschein, langen Abenden und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke. Was im Freibad oder am Badesee für Begeisterung sorgt, wird in vielen Wohnungen jedoch schnell zur Belastung. Vor allem Bewohner von Dachgeschosswohnungen kennen das Problem: Die Hitze staut sich unter dem Dach, die Räume heizen sich auf und selbst in der Nacht bringt das Thermometer kaum Erleichterung.

Doch wer keine Klimaanlage besitzt, muss nicht zwangsläufig ins Schwitzen geraten. Mit einigen einfachen Tricks lässt sich die Raumtemperatur spürbar angenehmer machen – und das ganz ohne hohe Stromkosten.

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Ventilator allein reicht oft nicht aus

Ventilatoren gehören im Sommer zu den beliebtesten Haushaltshelfern: Sie sorgen zwar für Luftbewegung und lassen uns die Hitze subjektiv weniger stark wahrnehmen, tatsächlich kühlen sie die Raumluft jedoch nicht ab. Genau hier setzen drei Tipps an, die derzeit auch auf Social Media wieder große Aufmerksamkeit erhalten.

1
Eiswürfel & Salz
Besonders einfach umzusetzen ist die Kombination aus Eiswürfeln und einem Ventilator. Dafür wird eine größere Schüssel mit Eiswürfeln direkt vor das Gerät gestellt. Wer die Wirkung noch verstärken möchte, streut zusätzlich etwas Salz über das Eis. Der Hintergrund: Salz verändert den Gefrierpunkt des Wassers. Dadurch schmilzt das Eis schneller und entzieht seiner Umgebung gleichzeitig mehr Wärme. Die vorbeiströmende Luft wird gekühlt und anschließend im Raum verteilt.
2
Feuchtes Handtuch
Auch ein gewöhnliches Handtuch kann an Hitzetagen zum Lebensretter werden. Dafür wird ein dünnes Baumwolltuch mit kaltem Wasser befeuchtet und vor den Ventilator gehängt. Während die Luft durch das feuchte Gewebe strömt, verdunstet Wasser. Dabei entsteht sogenannte Verdunstungskälte. Die dafür benötigte Energie wird der Umgebungsluft entzogen, wodurch sich der Luftstrom deutlich frischer anfühlt. Wichtig ist allerdings, das Tuch lediglich feucht und nicht tropfnass aufzuhängen.
3
Gefrorene Wasserflaschen
Wer keine Eiswürfel zur Hand hat, kann auf gefrorene Wasserflaschen zurückgreifen. Dafür werden Plastikflaschen mit Wasser gefüllt (nicht bis ganz zum Rand) und über Nacht ins Gefrierfach gelegt. Am nächsten Tag platziert man die gefrorenen Flaschen direkt vor dem Ventilator. Die kalte Oberfläche kühlt die vorbeiströmende Luft ab, die anschließend im Raum verteilt wird. Besonders praktisch: Die Flaschen lassen sich beliebig oft wiederverwenden. Für größere Räume können mehrere Flaschen gleichzeitig eingesetzt werden.

So kommt die Hitze erst gar nicht rein

Die besten Kühltricks helfen nur begrenzt, wenn ständig neue Hitze in die Wohnung gelangt. Experten empfehlen deshalb, früh morgens oder spät abends intensiv zu lüften, wenn die Außentemperaturen niedriger sind. Tagsüber sollten Fenster geschlossen sowie Rollos, Jalousien oder Vorhänge möglichst unten bleiben.

Zusätzlich lohnt es sich, unnötige Wärmequellen zu vermeiden. Backofen, Fernseher, Computer oder andere Elektrogeräte geben kontinuierlich Wärme an den Raum ab. Wer deren Nutzung während der heißesten Stunden reduziert, kann die Raumtemperatur spürbar senken.

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