Der Vienna City Marathon (VCM) zählt zu den größten Laufveranstaltungen Europas – jedes Jahr gehen Tausende Menschen an den Start. Doch wie sieht es eigentlich mit Dopingkontrollen aus? Gelten für alle dieselben Regeln?
Die Antwort: Je nach Teilnehmergruppe gibt es deutliche Unterschiede.
Für Profi- und Spitzenläufer gelten beim Vienna City Marathon die internationalen Anti-Doping-Bestimmungen.
Auch entspannende Substanzen wie Marihuana (THC) und Haschisch sind verboten. Wer positiv auf jedwede Art von verbotener Substanz getestet wird, muss mit Konsequenzen rechnen – bis hin zur Disqualifikation oder Sperre. Der Marathon orientiert sich dabei an den Vorgaben von World Athletics und nationalen Anti-Doping-Organisationen.
Wichtig: Auch Konsum Tage davor kann problematisch sein, da THC lange im Körper nachweisbar bleibt.
Ganz anders sieht es für die große Mehrheit der Teilnehmer aus.
Es gibt zwar keine Kontrollen, aber aus sportlicher und gesundheitlicher Sicht wird davon abgeraten – vor allem, weil Cannabis Reaktion und Koordination beeinträchtigen kann.