Chips, Softdrink, Energydrinks, Erdnussbutter, Pommes oder Tomatenketchup – alles samt Lebensmittel (oder Genussmittel), die nur selten auf unserem Speiseplan stehen sollten. Sie alle zählen zu den sogenannten UPF, also ultra-processed foods (hochverarbeitete Lebensmittel).
Die Industrie gibt sich mit viel Werbung Mühe, uns Genussmittel als gesund zu verkaufen. Das klappt bis zu einem gewissen Grad auch, weil sich nicht jeder Konsument die Mühe macht, die Liste der Inhaltsstoffe zu lesen bzw. sich tiefer in die Materie einzulesen.
Die Content Creatorin science.snitch macht sich genau diese Mühe. Mehr noch: Sie macht bildlich, was in beliebten Snacks wirklich drin ist, indem sie sie "nachkocht".
Sie macht es etwa an den allseits beliebten Pringles-Chips deutlich.
All diese Zutaten stecken also in den amerikanischen Pringles. Das sind keine klassischen Chips, denn sie werden nicht aus ganzen Kartoffelscheiben hergestellt. Stattdessen aus einer Masse, aus all den oben genannten Zutaten, dann geformt und frittiert.
Red Bull ist wohl der bekannteste Energydrink der Welt. In den 1980er-Jahren reiste der österreichische Unternehmer Dietrich Mateschitz nach Thailand. Dort lernte er ein Getränk namens "Krating Daeng" kennen – ein süßer, koffeinhaltiger Drink, der vor allem von Arbeitern konsumiert wurde. Mateschitz stellte fest, dass ihm das Getränk sogar gegen Jetlag half.
Er erkannte das Potenzial und arbeitete mit dem thailändischen Erfinder Chaleo Yoovidhya zusammen. Gemeinsam beschlossen sie, das Getränk für den westlichen Markt neu zu entwickeln. 1987 kam Red Bull schließlich erstmals in Österreich auf den Markt – als völlig neues Produkt: der erste moderne Energy-Drink. So wurde aus einem lokalen thailändischen Drink eine globale Marke "Made in Austria".
Was steckt drin?
science.snitch schenkt ein: Wasser, eine gute Menge Zucker, Zitronensäure, Taurin, Geschmacksstoffe, Natron, Magnesium, Koffein, Farbstoff, Niacinamide, Vitamin B6, Calcium und Vitamin B12.
Red Bull gibt es mittlerweile in einer ganzen Reihe von Geschmacksvarianten – von klassisch mit Zucker, als sugarfree und als zero-Variante bis zu saisonalen Trend-Sorten.
Energydrinks sind vor allem bei jungen Menschen beliebt. Doch der Mix aus Koffein, Zucker und Zusatzstoffen kann auch Risiken bergen – vor allem, wenn man zu viel davon konsumiert. Während Österreich und Deutschland eher auf Eigenverantwortung setzen, greifen andere EU-Länder bereits zu strengeren Maßnahmen – vor allem zum Schutz von Jugendlichen.
Dass in dem beliebten Nuss-Nougat-Aufstrich eine Menge Zucker drinsteckt, kann man sich angesichts des starken süßen Geschmacks ohnehin denken. Aber du wirst staunen, wenn du siehst, wie viel es wirklich ist. Der beliebte Aufstrich enthält vor allem Zucker (~ 55 %) und Fett (~ 30 %) und nur einen vergleichsweise kleinen Anteil an Haselnüssen. Diese Kombination liefert viel Energie – aber wenig sättigende Nährstoffe wie Eiweiß oder Ballaststoffe.
Die junge Frau füllt ein: Mehr als die Hälfte des Glases wird mit Kristallzucker gefüllt, darauf kommt eine gute Menge Palmöl, das ebenfalls in der Kritik steht. Es enthält 50 % gesättigte Fettsäuren – ein Hauptrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als Nächstes kommen Haselnüsse ins Glas, Magermilchpulver, Kakaopulver, Lecithin und abschließend Vanillepulver.
Anmerkung: Je nach Land kann die prozentuale Zusammensetzung der einzelnen Zutaten variieren.
Ein Brot mit Nutella kann schnell 200–300 Kalorien haben. Zwei Brote + Nutella entsprechen kalorisch oft schon einer kleinen Mahlzeit und durch die Süße isst man oft mehr als geplant.
Deshalb ist ein sorgsamer Konsum mit diesem Lebensmittel empfohlen.
Es gibt gesündere Alternativen zu Nutella: Nussmus, Erdnussbutter (ohne Zusätze), Dattel-Nuss-Aufstrich oder man kann den beliebten Aufstrich auch einfach selbst machen – egal ob low carb, vegan oder zuckerfrei. Du hast die Kontrolle über die Zutaten und weißt genau, was drin ist.