Die Energiepreise sind weiterhin hoch, und jede geopolitische Krise trifft die Haushalte hart. Eine Investition in Photovoltaik schafft Versorgungssicherheit, senkt laufende Kosten und macht dich unabhängig vom schwankenden Energiemarkt.
Doch wie gelingt der Einstieg in die Solarenergie am besten? Und wo steckt das größte Sparpotenzial? Solar-Experte Janik Nolden gibt auf "chip.de" eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für alle, die sich eine PV-Anlage zulegen wollen. Seine wichtigsten Tipps im Überblick.
Für Einsteiger empfiehlt sich ein Balkonkraftwerk. Mit bis zu 800 Watt Leistung kann man erste Erfahrungen sammeln und sofort Stromkosten sparen. Ein kleiner Speicher von zwei bis fünf Kilowattstunden verlängert das Zeitfenster, in dem der Strom genutzt werden kann.
Eigenheimbesitzer können bei größeren Aufdach-PV-Anlagen mehrere tausend Euro sparen, indem sie Planung und Installation teilweise selbst durchführen. Wichtig: Glas-Glas-Module bieten bessere Langzeitstabilität und längere Lebensdauer als Glas-Folien-Ausführungen.
Um den Eigenverbrauch zu maximieren, sind Batteriespeicher laut dem Experten unverzichtbar. Jede Kilowattstunde, die selbst verbraucht wird, sei fünfmal so viel wert wie eingespeister Strom. Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauchsanteil bei nur 25 bis 35 Prozent, mit Speicher bei bis zu 80 Prozent.
Wer diese Tipps beachtet, kann mit der eigenen Solaranlage langfristig Tausende Euro sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende leisten.