"Massive Erhöhung"

So viel mehr blechen Wiener jetzt für Öffis und Auto

Sowohl Parken als auch Öffis werden mit Jahreswechsel für Wiener deutlich teurer. Durchschnittlich zahlt dann jeder 70 bis 100 Euro mehr.
Newsdesk Heute
04.09.2025, 21:45
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Seit 2012 wurden die Wiener Öffi-Tickets nicht mehr teuer, vor der Wahl hatte Bürgermeister Michael Ludwig das auch für heuer ausgeschlossen. Doch pünktlich zum Jahreswechsel ist es so weit: Studierende müssen dann doppelt so viel zahlen, die Senioren-Einzelfahrt wird abgeschafft, die Jahreskarte von 365 auf 467 Euro erhöht. Und: Auch Parken wird teurer.

"Fast jede:r Wiener:in muss künftig mit einer jährlichen Mehrbelastung von mindestens 70 bis 100 Euro rechnen – ganz egal, ob die täglichen Wege mit den Öffis oder dem Auto zurückgelegt werden", gibt der ÖAMTC zu bedenken. "Das trifft vor allem jene Menschen besonders hart, die in den vergangenen Jahren ohnehin bereits unter der angespannten wirtschaftlichen Situation gelitten haben und treibt die Inflation weiter an", sagt Verkehrsexperte Matthias Nagler.

"Anstatt Anreize für die Nutzung von Öffis zu schaffen, belastet die Stadt Wien die Menschen mit massiven Erhöhungen", resümiert der Mobilitätsclub.

Bezahlte Parkscheine werden ungültig

Wer sich jetzt mit Parkscheinen zum "alten" Tarif eindeckt, sollte wissen: Verwenden darf man diese vermutlich nur bis Ende Juni 2026. Danach können sie – auch gegen Zahlung des Aufpreises – nicht mehr zurückgegeben werden.

Der ÖAMTC erneuert daher seine Forderung, eine echte Umtauschmöglichkeit für nicht verbrauchte Parkscheine vorzusehen: "Schließlich wurde vorab eine Gebühr entrichtet, ohne dass eine Leistung seitens der Gemeinde Wien erbracht wurde. Es wäre nur fair, wenn Konsument:innen die Möglichkeit hätten, den fehlenden Restbetrag auf den neuen Tarif bei der Stadtkasse aufzuzahlen und dafür einen gültigen Parkschein zu bekommen – anstatt um den gesamten alten Betrag umzufallen."

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