Elf Teams, 22 Piloten – in gut zwei Monaten startet bereits die neue Formel-1-Saison mit dem Grand-Prix-Wochenende von Australien. Der Große Preis in Melbourne steigt dann am 16. März. In der Motorsport-"Königsklasse" stehen umfangreiche Regeländerungen auf dem Programm – sowohl bei den Chassis, als auch bei den Motoren. Die Formel 1 wird so richtig umgekrempelt.
Unverändert bleibt allerdings, dass jeder Formel-1-Fahrer auch 2026 dafür zahlen muss, um in der Motorsport-"Königsklasse" an den Start gehen zu dürfen. Konkret geht es dabei um die sogenannte "Superlizenz", also die Erlaubnis, an F1-Wochenenden teilnehmen zu können. Die Piloten müssen zumindest 40 Punkte auf der Superlizenz angesammelt haben, um sich dann für ein Cockpit in der Formel 1 zu qualifizieren. Punkte werden in anderen Rennserien vergeben.
Für die Ausstellung des "Formel-1-Führerscheins" ist der Motorsport-Weltverband FIA zuständig. Und die Verlängerung dieser Superlizenz – das muss jeder Star Jahr für Jahr machen – kann teilweise ganz schön ins Geld gehen – etwa bei den beiden besten Piloten der letzten Saison, Lando Norris (McLaren) und Max Verstappen (Red Bull), die beide über eine Million Euro hinblättern müssen. Bei Weltmeister Norris sind es etwa stolze 1.023.507 Euro, bei Red-Bull-Star Verstappen sind es immerhin 1.018.724 Euro. Und beim WM-Dritten Oscar Piastri mit 992.416 Euro immerhin beinahe eine Million Euro.
Deutlich billiger kommen hingegen die Formel-1-Rückkehrer Valtteri Bottas und Sergio Perez, sowie Rookie Arvid Lindblad davon. Sie alle müssen "nur" 11.842 Euro hinblättern.
Die Summe berechnet sich aus einer Basiszahlung von 11.842 Euro plus 2.392 Euro pro WM-Punkt, den die Piloten in der Saison 2025 eingefahren haben. Für die Top-Fahrer der gerade zu Ende gegangenen Saison wird die Superlizenz also teurer.
Arvid Lindblad (Racing Bulls): 11.842 Euro
Valtteri Bottas (Cadillac): 11.842 Euro
Sergio Perez (Cadillac): 11.842 Euro
Franco Colapinto (Alpine): 11.842 Euro
Gabriel Bortoleto (Audi): 57.284 Euro
Pierre Gasly (Alpine): 64.459 Euro
Lance Stroll (Aston Martin): 88.375 Euro
Liam Lawson (Racing Bulls): 102.725 Euro
Esteban Ocon (Haas): 102.725 Euro
Oliver Bearman (Haas): 114.683 Euro
Nico Hülkenberg (Audi): 131.425 Euro
Isack Hadjar (Red Bull): 133.834 Euro
Fernando Alonso (Aston Martin): 145.774 Euro
Carlos Sainz (Williams): 164.907 Euro
Alexander Albon (Williams): 186.432 Euro
Andreas Kimi Antonelli (Mercedes): 370.589 Euro
Lewis Hamilton (Ferrari): 384.939 Euro
Charles Leclerc (Ferrari): 590.620 Euro
George Russell (Mercedes): 774.776 Euro
Oscar Piastri (McLaren): 992.416 Euro
Max Verstappen (Red Bull): 1.018.724 Euro
Lando Norris (McLaren): 1.023.507 Euro
Das Gehalt von Vierfach-Weltmeister Verstappen im Jahr 2025 liegt inklusive Bonuszahlungen bei kolportierten rund 60 Millionen Euro, trotzdem kommen häufig die Teams für die Superlizenzkosten ihrer Fahrer auf – dies gilt gerade für die Topstars des Sports.