Normalerweise ist King Charles III ein Meister der kontrollierten Etikette. Doch beim ersten Aufeinandertreffen mit Donald Trump im Weißen Haus zeigt sich eine andere Seite.
Schon während der ersten Minuten – noch draußen auf dem South Lawn – kommt es zu einer bemerkenswert offenen Aussage des Königs.
Als Trump auf einen Sicherheitsvorfall im Umfeld des Weißen Hauses eingeht, soll Charles laut Lippenleserin gesagt haben: "Ich würde lieber nicht zu lange hier draußen stehen." Und noch deutlicher: "Ich glaube, ich sollte hier nicht sein."
Eine ungewöhnlich direkte Aussage für einen Monarchen, der normalerweise auf absolute Kontrolle und Zurückhaltung im öffentlichen Auftritt setzt. Grund dafür dürften Trumps überrumpelnde Aussagen direkt bei der Begrüßung gewesen sein.
Nach dem Händeschütteln wechselt der US-Präsident direkt in die Weltpolitik und spricht zum Beispiel über Vladimir Putin. Dazu sagt er fast schon im Nebensatz: "Er will Krieg." Das scheint dem britischen König zu viel des Guten gewesen zu sein.
Trump reagiert daraufhin mit Rückfragen zur Sicherheit und versucht offenbar, die Situation zu entschärfen.
Klappte so halb. Erst im Garten des Weißen Hauses taute Charles wieder auf und zeigte sich lachend.