180 Menschen an Bord

Sonderflug aus dem Oman bringt Österreicher nach Hause

Rund 180 Österreicher sollen am Mittwoch mit einem Sonderflug aus dem Oman in Wien landen. Tausende sitzen noch immer in der Krisenregion fest.
André Wilding
04.03.2026, 07:48
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Für viele Österreicher in der Krisenregion gibt es nun Hoffnung auf eine Heimreise. Am Mittwoch soll ein Sonderflug aus Maskat im Oman in Richtung Wien starten. Die Maschine der Egypt Air wird voraussichtlich am Nachmittag bzw. Abend am Flughafen Wien-Schwechat landen.

180 Österreicher an Bord

An Bord befinden sich laut Außenministerium rund 180 Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Das Flugzeug der Egypt Air wird laut ORF am Vormittag gegen 10.30 Uhr Ortszeit aus Maskat im Oman in Richtung Österreich abheben.

Noch immer warten jedoch etwa 2.500 Österreicher darauf, aus Städten wie Doha, Dubai oder Abu Dhabi ausreisen zu können. Viele Betroffene sind aber verärgert und verunsichert, denn sie hätten sich mehr Unterstützung durch das Außenministerium erwartet.

Die Priorität liege derzeit darauf, österreichische Staatsbürger in Sicherheit zu bringen und weitere Rückholflüge aus der Krisenregion zu organisieren, betont das Außenministerium.

"Das ist der Beginn"

"Das ist der Beginn, wir sind an weiteren Möglichkeiten in den Folgetagen dran. Einerseits aus Maskat im Oman und andererseits aus Riad in Saudi-Arabien", erklärt Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.

Am 3. März 2026 nahm Außenministerin Beate Meinl-Reisinger an einer Krisenstab und anschließendem Pressestatement zur aktuellen Sitzuation im Nahen Osten in Wien teil. Foto: © BMEIA/ Michael Gruber
BMEIA/ Michael Gruber

Auch auf europäischer Ebene wird laut Außenministerium an gemeinsamen Lösungen gearbeitet. "Ich bin im laufenden Kontakt mit meinen EU-Kollegen, dass wir auch die Synergien und Kooperationen auf europäischer Ebene in den nächsten Tagen besser nutzen", so die Außenministerin.

Bereits am Dienstag konnten mit Hilfe europäischer Partner erste Menschen aus Israel ausgeflogen werden. Die Evakuierung erfolgte dabei über Jordanien. In Deutschland landeten Maschinen unter anderem in Frankfurt am Main und München – auch Reiseveranstalter TUI plant weitere Rückholflüge für Urlauber.

Kommunikationsprobleme

Österreich hatte bereits am Sonntag besonders gefährdete Personen ausfliegen lassen. Insgesamt 70 Menschen konnten das Gebiet verlassen. Das Ministerium hatte Busse für 250 Personen für eine Ausreise organisiert, das Angebot nahmen allerdings nur rund 40 in Anspruch. Grund dafür waren Kommunikationsprobleme.

Der Flug aus Maskat am Mittwoch ist also erst der Auftakt - weitere Rückholaktionen für gestrandete Österreicher sollen in den nächsten Tagen folgen.

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