Am Montagabend kam es in der Wiener Innenstadt zu einem Terror-Anschlag. Ein 20-Jähriger fing gegen 20 Uhr an, wild um sich zu schießen. Dabei tötete er vier Personen und verletzte 23 weitere zum Teil schwer. Wie "Heute" in Erfahrung bringen konnte, bezog der Todesschütze monatlich 917 Euro Sozialgeld.
Die Polizei nahm gleich nach dem Anschlag mit der Operation "Ramses" die Ermittlungen im Umfeld des Täters auf. Insgesamt wurden 18 Wohnungen gestürmt und 14 Männer vorläufig festgenommen. Die Verdächtigen sind zwischen 18 und 28 Jare alt und haben alle entweder Migrationshintergrund oder sind nicht-österreichische Staatsbürger.
Die Behörden ermitteln mittlerweile wegen des Verdachts der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung, wie Innenminister Karl Nehammer am Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt gab. Fotos einer "Heute"-Leserin zeigen, wie vehement die Polizei bei den Ermittlungen vorgeht.
In einem Meidlinger Gemeindebau stürmten am Tag nach dem Anschlag schwer bewaffnete Polizisten einer Spezialeinheit eine verdächtige Wohnung. Die Wohnungstür musste mit Gewalt aufgemacht und anschließend durchkemmt werden - Augenzeugen berichten von lauten Lärm. Kurze Zeit später verließen die Beamten das Gebäude und nahmen Beweismaterial in Kisten mit.
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Die Ermittlungen rund um den Terror-Anschlag laufen nach wie vor auf Hochtouren, alle mit dem Täter in Zusammenhang stehenden Personen gilt es auszuforschen.