Die Lage in den Ordensspitälern im Land bleibt angespannt. Nachdem im Jänner bereits einmal die Arbeit niedergelegt wurde, könnte es nun zur nächsten Eskalation kommen. Denn auch nach mehreren Gesprächen gibt es keine Einigung in den Kollektivvertragsverhandlungen.
Die fünfte Verhandlungsrunde wurde bewusst in eine Arbeitsgruppe umgewandelt. Drei Tage lang wurde an einem für beide Seiten vertretbaren Gehaltsplus gearbeitet - jedoch ohne Ergebnis. Die Gewerkschaft sprach gestern Abend davon, dass die Arbeitgeberseite ihr Angebot kaum nachgebessert habe. Es sei fast identisch geblieben zur Verhandlungsrunde davor.
Bei den zentralen Forderungen der Beschäftigten habe sich nichts bewegt. Dabei geht es vor allem um eine Arbeitszeitverkürzung für das nicht ärztliche Personal.
Die Gewerkschaft Vida stellt nun ein Ultimatum: Gibt es bis in 12 Tagen kein Entgegenkommen, soll es wieder zum Streik kommen. Entscheiden sollen die Beschäftigten selbst. Die Gewerkschaft will die Mitarbeiter jetzt befragen, ob sie das aktuelle Angebot annehmen oder erneut streiken wollen.