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Spotify Wrapped 2025 – wann der Jahresrückblick kommt

"Spoitfy Wrapped 2025" steht in den Startlöchern. Bald zeigt der Streaming-Gigant wieder, welche Songs und Künstler dein Musikjahr bestimmt haben.
Heute Life
22.11.2025, 14:47
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Für viele Musikfans gehört "Spotify Wrapped" mittlerweile so fix zur Vorweihnachtszeit wie Punsch, Weihnachtsmärkte und glitzernde Lichterketten. Doch der große Jahresrückblick des Streaming-Giganten hat es in sich – beliebt, geheimnisvoll und immer wieder umstritten.

Wann genau die persönliche "Celebration Of The Year" heuer erscheint, hält Spotify wie jedes Jahr streng unter Verschluss. Traditionell fällt der Release aber auf Ende November oder Anfang Dezember: 2024 war es der 4. Dezember, 2023 der 29. November.

Neben den individuellen Hörgewohnheiten präsentiert Spotify auch die globalen Streaming-Giganten des Jahres. 2024 führte Taylor Swift die Rangliste mit knapp 90,4 Millionen monatlichen Hörern an, gefolgt von The Weeknd und Bad Bunny. In Österreich mischte RAF Camora erneut vorne mit – Platz 2 –, während Travis Scott sich Platz 3 schnappte.

Im Vorjahr sorgten viele Stars zusätzlich für Glamour: Billie Eilish, Usher und Sabrina Carpenter verschickten persönliche Videobotschaften an jene Fans, die sie in ihren Top-Listen hatten. Auch Podcast-Fans kamen auf ihre Kosten – ihre Lieblings-Hosts ließen eigene kurze Grüße da.

Viele Fragezeichen um "Wrapped"

Doch nicht alle jubelten. Hollywood-Star Gwyneth Paltrow zweifelte an der Korrektheit ihrer Daten und fand, ihr Wrapped "passe vorne und hinten nicht zusammen". Zahlreiche User meldeten Ähnliches – etwa, dass ihnen Songs und Künstler angezeigt wurden, die sie angeblich noch nie gehört hätten. Die kurioseste Story lieferte eine frischgebackene Mutter: "Habe angeblich an dem Tag, an dem ich mein Baby bekommen habe, acht Stunden 'Gemischtes Hack' gehört. Leute, mein Handy war aus."

Früher hieß es mal, dass Spotify den Tracking-Zeitraum am 31. Oktober dicht macht – also pünktlich zu Halloween. Aber inzwischen hat Spotify diese Illusion aufgelöst.

Für Wirbel sorgte auch das satirische Projekt "Spotify Unwrapped". Die Seite, die auf die extrem niedrigen Künstlervergütungen aufmerksam machte, wurde auf Druck der Spotify-Rechtsabteilung kurzerhand offline genommen.

Währenddessen kämpft das Unternehmen gleich an mehreren Fronten: Eine neue Klage behauptet, die Streamingzahlen von Drake seien manipuliert worden. Gleichzeitig zieht Spotify massiv gegen KI-Missbrauch durch: 75 Millionen Songs gelöscht, Fake-Artists entfernt, Regeln verschärft.

Und dennoch gab es 2024 für die Branche Grund zur Freude – Spotify zahlte laut eigenen Angaben satte 10 Milliarden Dollar an Lizenzgebühren aus. Ein Rekord, der der Musikindustrie zumindest für einen Moment ein breites Grinsen bescherte.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.11.2025, 14:47
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