Gar kein Ergebnis heute?
Unter den Stiftungsräten geht die neue Prognose für das Sitzungsende in Richtung Mitternacht. Möglich also, dass wir am heutigen Tag gar kein Ergebnis mehr bekommen und dieses erst spät in der Nacht feststehen wird.
Na, sind die völlig Banane?
Fast neun Stunden und kein Ende in Sicht, obwohl sich ÖVP und SPÖ die Wahl bereits "ausgeschnapst" haben dürften. "Na, sind die denn völlig Banane?", stellt "Heute"-Chefredakteur Clemens Oistric deshalb in den Raum. Zum Kommentar geht es hier entlang.
Ingrid Thurnher brachte Schokobananen vorbei.
Helmut Graf
So viel verdienen die Stiftungsräte heute
Finanziell zahlt sich der Sitzungsmarathon für die Stiftungsräte übrigens nicht aus. Im Endeffekt werden sie wohl weit über acht Stunden im Einsatz sein – im Moment schaut es eher nach einem 12-Stunden-Tag aus. Entschädigt werden sie dafür aber nur mit einem pauschalen Sitzungsgeld von 100 Euro. Der Vorsitzende bekommt 200, sein Vize 150 Euro, berichtet der "Standard". Zusätzlich gibt es noch ein "Monatsgehalt" von 50 Euro (Aufwandsentschädigung).
Zweite Sitzung abgesagt
Die Zahl der Fragen war dann doch wieder etwas größer, erst jetzt findet die Staffelübergabe zwischen Johannes Larcher und Markus Breitenecker statt. Ersterer gilt als Geheimtipp, zweiterer ist als Puls4-Gründer fachlich ebenfalls mehr als nur qualifiziert. Auch auf ihn dürften deshalb einige Fragen zukommen.
Eigentlich hätte heute noch eine zweite Stiftungsratssitzung stattfinden sollen, in der unter anderem Peter Westenthaler einige Fragen zu den Compliance-Fällen im ORF stellen wollte. Diese wurde nun bereits abgesagt bzw. vertagt.
WM-Eröffnung fällt ins Wasser
Eva Schütz ist mit dem Hearing fertig, bleiben noch fünf Kandidaten. Für jeden ist eine gute Stunde vorgesehen. Den Anpfiff des WM-Eröffnungsspiels werden Stiftungsräte, Kandidaten und Journalisten also voraussichtlich verpassen.
Eva Schütz nach ihrem Hearing.
Helmut Graf
Pig wirkt erleichtert
Nach der intensiven Fragerunde liegt es jetzt nicht mehr in den Händen von Clemens Pig. Der Ex-APA-CEO dürfte aber recht zufrieden mit seinem Hearing sein: "Gut, aber lang" sei es gewesen. Auf den ersten Bildern wirkt er auch sichtlich erleichtert – Fragen winkt er ab. Sein Sakko hat er mittlerweile abgelegt.
Clemens Pig nach seinem Hearing im ORF-Stiftungsrat.
Helmut Graf
Pig-Hearing dauerte 2,5 Stunden
Nach satten zweieinhalb Stunden ist das "Verhör" von Clemens Pig endlich zu Ende. Es folgten zehn Minuten Verschnaufpause, jetzt ist Eva Schütz an der Reihe. Fraglich, ob die Stiftungsräte rechtzeitig zur Eröffnung der Fußball-WM vom Küniglberg herunterkommen.
Schreiduelle bei Favoriten-Hearing
Clemens Pig geht als Favorit ins heutige Rennen um den ORF-Chefsessel. Genau deshalb – und vermutlich auch, weil er bislang kaum TV-Erfahrung vorweisen kann – haben die Stiftungsräte besonders viele Fragen an den vormaligen APA-CEO. Alleine Peter Westenthaler nahm 40 Minuten in Anspruch. Die Fragerunde dauert immer noch an.
Bei dieser soll es Teilnehmern zufolge auch zu hitzigen Szenen, gar Schreiduellen zwischen den Stiftungsräten gekommen sein – es geht um "unzulässige" Fragen zu KI-Vorwürfen bei der Bewerbung und geheime Absprachen. Ein Ende der Befragung Pigs ist nicht in Sicht. Und danach kommen noch sechs weitere Bewerber zum Hearing. Statt um 16 Uhr wird es die Entscheidung wohl erst am Abend geben.
Streit zwischen Westenthaler und Pig
Im ORF-Stiftungsrat soll es in den letzten Minuten zwischen Peter Westenthaler und Clemens Pig gekracht haben. Darüber berichtet der "Standard". Hintergrund sollen Vorwürfe, Pig habe seine Bewerbung von einer KI verfassen lassen, gewesen sein. Der Medienmanager weist das entschieden zurück.
Clemens Pig gilt als Favoriten auf den Posten als Generaldirektor des ORF.
ORF/Thomas Ramstorfer