Viel Wirbel derzeit um Rapid-Abwehrjubel Jakob Schöller. Weil der 20-Jährige Innenverteidiger letzte Woche trotz Blessur für das ÖFB-U21-Nationalteam nominiert wurde, war Coach Johannes Hoff-Thorup erbost.
"Ich verstehe es nicht. Wenn er bereit wäre, würde er mit uns trainieren und für uns spielen. Es macht für mich keinen Sinn", klagte der Däne.
"Da passt etwas in der Kommunikation nicht. Das ist nicht akzeptabel", ergänzte der Trainer.
Auch abseits des Rasens sorgt Schöller für Aufregung.
Vor dem Landesgericht in Wien fand am vergangenen Montag eine Verhandlung statt, den die Salzburger Agentur "More than Sports" von Frank Schreier in Zusammenhang mit Schöllers Wechsel von Admira zu Rapid anstrengte – das berichtet Fußball-Insider Peter Linden.
Demnach zogen die Hütteldorfer 2024 die Ausstiegsklausel, überwiesen 500.000 Euro an die Südstädter. Beraten wird Schöller von der deutschen Agentur "CNSports".
"CN" steht für den ehemaligen Bayern-Teamspieler Christian Nerlinger. Dennoch fordert mit Schreiers Agentur vor Gericht ein anderer Berater von der Admira die prozentuelle Beteiligung an der Transfersumme – was der Zweitligist ablehnt zu zahlen.
"More than sports" argumentiert wohl damit, Rapid auf die Ausstiegsklausel hingewiesen zu haben. Strittig.
Laut Linden sagte am Montag vor Gericht auch Admiras ehemaliger Sportchef Peter Stöger aus. Auf Rapids Seite war Sportdirektor Markus Katzer geladen, erschien jedoch nicht. Die Verhandlung wurde vertagt.
Pikant: Nach seiner Tätigkeit bei der Admira war Stöger Rapid-Coach, ehe ihn Katzer im November 2025 feuerte