Die "Waffenruhe" im Iran-Krieg steht auf keinen sicheren Beinen. Die israelische Armee greift weiter die Terrormiliz Hisbollah im Libanon an, diese antwortet ebenfalls mit Raketenangriffen. Irans Führung sieht darin einen Verstoß gegen die Feuerpause und hat die Straße von Hormus deshalb wieder voll geschlossen.
Den USA zufolge habe die Waffenruhe aber niemals Libanon betroffen. Bei den massiven Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 182 Menschen getötet und 890 weitere verletzt.
Donald Trump hat auch einen Verbleib der US-Armee in der Nähe des Iran bekanntgegeben. "Alle US-Schiffe, Flugzeuge und Armeeangehörigen" würden "im und um den Iran herum stationiert bleiben, bis das erzielte echte Abkommen vollständig eingehalten wird", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Andernfalls werde "stärker geschossen werden, als es jemals jemand gesehen hat", fügte er hinzu.
Ausgestattet sein sollen die US-Armeeangehörigen Trump zufolge "mit zusätzlicher Munition, Bewaffnung und allem anderen, was angemessen und notwendig ist für die tödliche Verfolgung und Zerstörung eines bereits erheblich geschwächten Feindes". Trump betonte zugleich, ein Scheitern des Abkommens sei "höchst unwahrscheinlich".
"In der Zwischenzeit rüstet sich unsere großartige Armee und ruht sich aus, wobei sie sich tatsächlich auf ihre nächste Eroberung freut. Amerika ist zurück", schrieb Trump.