Strittige VAR-Entscheidung besiegelt Deutschland-Aus

Knappe Entscheidung beim Siegtreffer der Japaner.
Knappe Entscheidung beim Siegtreffer der Japaner.IMAGO Images, Screenshot Twitter
Japan sichert sich mit einem 2:1 gegen Spanien den Gruppensieg. Eine umstrittene VAR-Entscheidung beim Siegtreffer besiegelt das Deutschland-Aus 

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Der 4:2-Sieg der Deutschen gegen Costa Rica war zu wenig, weil sich Japan gegen Spanien sensationell mit 2:1 durchsetzt, scheidet die DFB-Elf wie bei der WM 2018 nach der Gruppenphase aus und muss die Heimreise antreten. Der Siegtreffer der "Samurai Blue" war allerdings umstritten. Erneut steht der VAR im Mittelpunkt.  

In der Entstehung des Treffers von Ao Tanaka (53.) könnte der Ball bereits im Aus gewesen sein. Kaoru Mitoma grätschte den Ball von der Torauslinie und lieferte die Vorlage für den entscheidenden Treffer. Schiedsrichter Victor Gomes gab den Treffer zunächst nicht. Nach längerem VAR-Studium entschied sich der Südafrikaner allerdings um und erkannte das Tor an. Eine sehr strittige Entscheidung, die letztlich das WM-Aus der Deutschen besiegelte.

Für ORF-Experte Thomas Steiner eine klare Fehlentscheidung. Der Ball soll die Torauslinie ganz überschritten haben, die Schiedsrichterentscheidung kann Steiner somit nicht nachvollziehen. 

Denn durch den Erfolg holten sich die Japaner den Gruppensieg, zogen auch noch an Spanien, das als Gruppen-Zweiter aufstieg, vorbei. Deutschland hätte fünf weitere Tore gebraucht, um die "Furia Roja" noch zu überflügeln.

Japan trifft am kommenden Montag (16 Uhr) im Achtelfinale auf Kroatien, Spanien muss am Dienstag (16 Uhr) gegen Marokko ran.

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