Was als entspannter Tag am Meer begann, endete für drei Österreicher in einem nächtlichen Rettungseinsatz. In Friaul-Julisch Venetien gerieten sie mit ihrem Boot in Schwierigkeiten und mussten Hilfe rufen.
Am Mittwoch hatten die drei noch frühsommerliche Temperaturen an der Küste von Kärntens Nachbarregion genossen. Mit Einbruch der Dunkelheit änderte sich jedoch die Wetterlage deutlich: Eine kühle Brise kam auf, die Temperaturen sanken und Regen setzte ein.
Am Donnerstag gegen 4:30 Uhr alarmierten die Österreicher schließlich die Einsatzkräfte. Ihr Boot hatte sich losgerissen. Die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig, da die Schiffbrüchigen bei ihrem Notruf nicht angeben konnten, wo sie sich befanden, berichteten Friauler Medien.
Schließlich konnten die drei lokalisiert werden: Ihr rund acht Meter langes Segelboot war auf einer Sandbank vor Marano Lagunare, zwischen Grado und Lignano, aufgelaufen.
Die Feuerwehr entdeckte die Gestrandeten, nahm sie an Bord des Einsatzbootes und schleppte das Segelboot ab. In Lignano konnten die Österreicher wieder festen Boden betreten. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Eine wichtige Rolle spielte laut Bericht der Mitarbeiter des Notruftelefons. Durch den ständigen telefonischen Kontakt mit den Seglern konnten die Einsatzkräfte die Gruppe trotz schlechter Sichtverhältnisse ausfindig machen.