Ein Ausflug auf einen der bekanntesten Viertausender der Alpen endete tödlich: Am Gran Paradiso in Norditalien sind drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Leichen wurden nach einer Suchaktion auf rund 3.600 Metern Höhe entdeckt.
Die Gruppe hatte nach einer Übernachtung in einer Berghütte in den frühen Morgenstunden den Aufstieg zum 4.061 Meter hohen Gipfel begonnen. Als die Alpinisten bis zum Abend nicht zurückkehrten, wurde Alarm ausgelöst und eine Suchaktion eingeleitet.
Nach Angaben der Bergwacht fanden Einsatzkräfte die drei Bergsteiger schließlich an der Nordwand des Berges. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kamen sie bei einem Absturz ums Leben. Wie es zu dem Unglück kam, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Bei den drei Todesopfern handelt es sich laut "La Stampa" um Italiener.
Der Gran Paradiso liegt im gleichnamigen Nationalpark im Nordwesten Italiens und zählt zu den vergleichsweise leicht zugänglichen Viertausendern der Alpen. Dennoch gilt die Tour als anspruchsvoll. Für die Besteigung werden eine sehr gute körperliche Verfassung sowie entsprechende alpine und technische Erfahrung vorausgesetzt.