Im deutschen Freiburg ist die Polizei einem mutmaßlichen Tierquäler auf die Spur gekommen. Im Stadtteil Stühlinger waren in den vergangenen Wochen immer wieder Tauben aufgefallen, die offenbar gezielt verletzt worden waren. Untersuchungen haben ergeben, dass die Tiere mit nadelähnlichen Geschossen attackiert und damit sogar teilweise getötet wurden.
Besonders verstörend ist der Fall einer noch lebenden Taube, bei der eine Nadel quer durch den Kopf steckt. Das Tier konnte bisher nicht eingefangen werden, um ihr zu helfen. Der Täter soll angeblich ein 65-jähriger Pensionist sein, der aufgrund von Zeugenhinweisen identifiziert worden war.
Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden Beweismittel sichergestellt. Gegen den Mann wird wegen Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutz- und das Waffengesetz ermittelt. Wie viele Tiere insgesamt betroffen sind, ist noch unklar.