"Ich wollte sie nicht..."

Tochter (8) getötet! Vater schockiert mit Aussage alle

Ein 37-Jähriger soll im August seine 8-jährige Tochter in Kumberg erstochen haben. Bei seinen Verhören legte er nun ein fürchterliches Geständnis ab.
25.10.2026, 10:00
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Ein Satz lässt die Ermittler in einem erschütternden Kriminalfall in der Steiermark aufhorchen. Ein 37-jähriger Vater, der im August seine achtjährige Tochter getötet haben soll, erklärt bei seinen Befragungen laut "Kronen Zeitung" immer wieder: "Ich wollte sie nicht in dieser Welt zurücklassen!"

Der Mann sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Graz sind noch nicht abgeschlossen.

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Mädchen schlief im Kinderzimmer

Die Tat ereignete sich am späten Abend des 17. August in Kumberg im Bezirk Graz-Umgebung. Der 37-jährige Diplomingenieur soll seine achtjährige Tochter mit einem Küchenmesser getötet haben. Die Klinge der Tatwaffe war rund 20 Zentimeter lang.

Das Mädchen hatte gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester im Kinderzimmer geschlafen, als es zu der tödlichen Attacke kam. Anschließend verletzte sich der Vater mit demselben Messer selbst. Er überlebte den mutmaßlichen Suizidversuch.

Vater spricht über Verhältnis zu seiner Tochter

Bei den stundenlangen Befragungen in der Grazer Justizanstalt machte der 37-Jährige laut dem Bericht der "Krone" teilweise widersprüchliche Angaben. Einzelne Aussagen soll er zunächst zurückgenommen und später erneut vorgebracht haben.

Wiederholt sprach er jedoch darüber, dass er seine Tochter nicht allein zurücklassen wollte. Die 8-Jährige sei sein "Lieblingskind" gewesen, erklärte er gegenüber den Ermittlern.

Auch über das Verhältnis zu seinen beiden Töchtern äußerte er sich: "Zu ihr hatte ich immer etwas mehr Nähe als zu meiner zweiten Tochter. Ich wollte sie mitnehmen", wird der Familienvater in der "Krone" zitiert.

Bevorstehende Trennung als mögliches Motiv

Die Ermittler prüfen auch die private Situation des 37-Jährigen vor der Tat. Im Raum stand eine Trennung von seiner Lebensgefährtin. Obwohl das Paar offenbar vor dem Ende seiner Beziehung stand, lebten beide weiterhin im selben Haushalt.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Die bevorstehende Trennung könnte nach bisherigen Erkenntnissen eine Rolle bei der Tat gespielt haben. Ein abschließend geklärtes Motiv liegt allerdings noch nicht vor. Andere konkrete Hinweise auf einen möglichen Beweggrund ergaben sich laut dem Bericht bisher nicht.

37-Jähriger bleibt in Untersuchungshaft

Die strafrechtlichen Untersuchungen laufen weiterhin. "Die Ermittlungen in dem Fall sind aber noch nicht zur Gänze abgeschlossen", bestätigt Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, gegenüber der "Steirerkrone".

Der 37-Jährige befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Wann die Ermittlungen abgeschlossen sein werden, ist derzeit offen.

wil, 25.10.2026, 10:00
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