Familienvater erstach Kind

Bluttat an Tochter (8) riss Mama aus dem Schlaf

Der Vater einer Achtjährigen hat die Bluttat von Kumberg gestanden. Als er das schlafende Mädchen attackierte, war die Mutter ebenfalls im Zimmer.
André Wilding
21.08.2026, 09:06
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Das Geständnis des 37-jährigen Vaters beantwortet inzwischen einige Fragen zur Bluttat von Kumberg. Gleichzeitig werden Details über die Nacht bekannt, in der seine achtjährige Tochter ums Leben kam. Das Mädchen wurde im Schlaf attackiert, während sich auch seine jüngere Schwester und die Mutter im Zimmer befanden.

Bei seiner mehrstündigen Einvernahme am Mittwoch zeigte sich der Steirer umfassend geständig. Er gab gegenüber den Ermittlern an, sich das Leben nehmen und seine ältere Tochter "mitnehmen" zu wollen.

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Beziehung steckte länger in der Krise

Zwischen dem 37-Jährigen und seiner Lebensgefährtin soll es bereits seit längerer Zeit Probleme gegeben haben. Das Paar hat zwei Töchter im Schulalter und lebte dem Bericht zufolge faktisch bereits getrennt unter einem Dach.

Am Montag soll es laut "Kleine Zeitung" erneut zu Streitigkeiten gekommen sein. Danach fasste der Mann laut seinem Geständnis den Entschluss, Suizid zu begehen und seine ältere Tochter mit in den Tod zu nehmen.

Mutter wurde von Geräuschen geweckt

Gegen 22.45 Uhr soll der 37-Jährige ein japanisches Küchenmesser mit einer rund 20 Zentimeter langen Klinge aus einer Lade genommen haben. Danach begab er sich in das Kinderzimmer.

Dort schliefen zu diesem Zeitpunkt seine beiden Töchter und seine Lebensgefährtin, berichtet die "Kleine Zeitung". Der Mann fügte der Achtjährigen mit dem Messer schwere Verletzungen zu.

Die jüngere Schwester dürfte das Geschehen mitbekommen haben. Die Mutter wurde durch Geräusche geweckt, heißt es in der "Kleinen Zeitung" weiter.

Achtjährige starb an massivem Blutverlust

Nach der Attacke ging der 37-Jährige ins Badezimmer und versuchte, sich selbst das Leben zu nehmen. Das Messer wurde später dort sichergestellt. Einsatzkräfte fanden den Mann mit Schnittverletzungen vor.

Für seine Tochter kam trotz medizinischer Hilfe jede Rettung zu spät. Sie starb nach der Einlieferung ins Krankenhaus.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

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Die Obduktion ergab als Todesursache massiven Blutverlust infolge schwerer Verletzungen am Hals. "Die Ergebnisse der Obduktion decken sich mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen", teilte die Polizei mit.

Tatwaffe wird weiter untersucht

Trotz des Geständnisses sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Gesicherte Spuren und die mutmaßliche Tatwaffe werden kriminaltechnisch untersucht. Zudem laufen weitere Befragungen im Umfeld.

Im selben Gebäude lebt auch die fünfköpfige Familie des Zwillingsbruders des 37-Jährigen. Sie war am Tag der Tat auf Urlaub und befand sich nicht im Haus.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert. Am Donnerstag soll über die Untersuchungshaft entschieden werden.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 21.08.2026, 09:46, 21.08.2026, 09:06