Mädchen (8) im Schlaf getötet

Nach Streit mit Freundin erstach Vater seine Tochter

Der 37-jährige Vater der getöteten Achtjährigen von Kumberg hat gestanden! Nach einem Streit mit seiner Partnerin wollte er sein Kind "mitnehmen".
André Wilding
19.08.2026, 21:59
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Nach dem Geständnis des 37-jährigen Vaters zeichnet sich ein genaueres Bild von den Stunden vor der tödlichen Attacke auf seine achtjährige Tochter ab. In der Beziehung zu seiner Partnerin soll es bereits länger Probleme gegeben haben, auch eine Trennung stand offenbar im Raum. Am Montag kam es laut "Kleine Zeitung" dabei erneut zu einem Streit!

Bei seiner Einvernahme am Mittwoch schilderte der Steirer den Ermittlern des Landeskriminalamts, dass er sich das Leben nehmen wollte. Seine ältere Tochter habe er dabei mit in den Tod nehmen wollen.

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Mädchen schlief im Kinderzimmer

Der 37-Jährige ging am späten Montagabend in das Kinderzimmer. Dort schlief seine achtjährige Tochter. Nach seinen Angaben tötete er das Mädchen dort mit einem japanischen Küchenmesser.

Bei der gerichtlich angeordneten Obduktion wurde als Todesursache massiver Blutverlust infolge schwerer Verletzungen am Hals festgestellt.

Die Polizei stellte später die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Es handelt sich um ein japanisches Küchenmesser mit einer rund 20 Zentimeter langen Klinge.

Vater wollte sich das Leben nehmen

Nach der Tat versuchte der 37-Jährige laut den bisherigen Erkenntnissen, sich selbst das Leben zu nehmen. Der Suizidversuch scheiterte.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

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Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie den Mann mit Schnittverletzungen im Badezimmer. Er wurde zunächst im Spital ambulant behandelt und danach ins Polizeianhaltezentrum gebracht.

Umfassendes Geständnis

Dort wurde der Steirer am Mittwoch formell einvernommen. Gegenüber den Ermittlern zeigte er sich umfassend geständig.

Als Grund für seinen Suizidentschluss nannte er Streitigkeiten mit seiner Partnerin. Seine Tochter habe er "mitnehmen" wollen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wird der 37-Jährige nun in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.

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