Nach dem Geständnis des 37-jährigen Vaters zeichnet sich ein genaueres Bild von den Stunden vor der tödlichen Attacke auf seine achtjährige Tochter ab. In der Beziehung zu seiner Partnerin soll es bereits länger Probleme gegeben haben, auch eine Trennung stand offenbar im Raum. Am Montag kam es laut "Kleine Zeitung" dabei erneut zu einem Streit!
Bei seiner Einvernahme am Mittwoch schilderte der Steirer den Ermittlern des Landeskriminalamts, dass er sich das Leben nehmen wollte. Seine ältere Tochter habe er dabei mit in den Tod nehmen wollen.
Der 37-Jährige ging am späten Montagabend in das Kinderzimmer. Dort schlief seine achtjährige Tochter. Nach seinen Angaben tötete er das Mädchen dort mit einem japanischen Küchenmesser.
Bei der gerichtlich angeordneten Obduktion wurde als Todesursache massiver Blutverlust infolge schwerer Verletzungen am Hals festgestellt.
Ein 37-jähriger Vater - er feierte erst vor ein paar Tagen seinen Geburtstag - soll seine acht Jahre alte Tochter getötet haben. Wir berichten hier aktuell über das Familiendrama:
Die Polizei stellte später die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Es handelt sich um ein japanisches Küchenmesser mit einer rund 20 Zentimeter langen Klinge.
Nach der Tat versuchte der 37-Jährige laut den bisherigen Erkenntnissen, sich selbst das Leben zu nehmen. Der Suizidversuch scheiterte.
Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe
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Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133
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Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie den Mann mit Schnittverletzungen im Badezimmer. Er wurde zunächst im Spital ambulant behandelt und danach ins Polizeianhaltezentrum gebracht.
Dort wurde der Steirer am Mittwoch formell einvernommen. Gegenüber den Ermittlern zeigte er sich umfassend geständig.
Als Grund für seinen Suizidentschluss nannte er Streitigkeiten mit seiner Partnerin. Seine Tochter habe er "mitnehmen" wollen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wird der 37-Jährige nun in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.