Drama in Salzburg

Todes-Lawine – nun wird gegen Bergführerin ermittelt

Vor zwei Tagen endete eine Alpenvereinstour in Salzburg für vier Wintersportler tödlich. Nun der Paukenschlag: Gegen die Bergführerin wird ermittelt.
Newsdesk Heute
19.01.2026, 13:06
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Tragischer Vorfall im Großarltal: Am Samstag waren sieben Skitourengeher im Zuge eines Ausbildungskurses am Finsterkopf unterwegs. Bei der Schulung sollte es um Lawinenkunde und Risikoeinschätzung gehen. Ausgerechnet dabei ging eine Lawine ab, die die Gruppe mitriss.

Dabei kamen vier Personen – zwei Tiroler (65, 63), eine Steirerin (60) und einen Oberösterreicher (53) – ums Leben. Ein 58-jähriger Salzburger und die Bergführerin (41) – ebenfalls aus Salzburg – konnten gerettet werden.

Gutachten soll Licht ins Dunkle bringen

Am Montag wurde bekannt, dass gegen die 41-Jährige nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet wurde. Dies bestätigte eine Sprecherin der Salzburger Staatsanwaltschaft gegenüber der "Krone".

Ein Sachverständiger aus dem Bereich Lawinenkunde soll diesbezüglich ein Gutachten zur Tour, zum Aufstieg, zu den Wetter- und Schneebedingungen anfertigen. Es soll geklärt werden, wer die Lawine schlussendlich ausgelöst hat.

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