Flugzeug-Absturz in Attersee

Tödlicher Aufprall: Fluglehrer und Schülerin sofort tot

Der Fluglehrer und seine Flugschülerin starben beim Aufprall auf die Wasseroberfläche. Die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes laufen weiter.
Newsdesk Heute
04.09.2026, 14:47
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Nach dem tödlichen Absturz eines Schulflugzeugs in einen See gibt es neue Erkenntnisse zur Todesursache. Der 24-jährige Fluglehrer und seine 19-jährige Flugschülerin ertranken demnach nicht, sondern kamen bereits durch den heftigen Aufprall auf der Wasseroberfläche ums Leben.

Das ergab die gerichtsmedizinische Untersuchung der beiden Leichen. Laut Christoph Weber von der Staatsanwaltschaft Wels wurde als Todesursache ein Polytrauma festgestellt. Noch ausständig sind die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen. Diese dürften noch mehrere Wochen dauern, berichtet "OÖN".

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Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes laufen unterdessen weiter. Derzeit gebe es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Staatsanwaltschaft hat einen Flugexperten mit einem Gutachten beauftragt.

Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob die zweisitzige, einmotorige Tecnam P2002-JF ordnungsgemäß gewartet worden war.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärt dazu: "Wir haben aber keine Hinweis, dass etwas nicht gepasst hätte oder dass es seitens des Betreibers der Flugschule ein fahrlässiges Verhalten gegeben hätte" Die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannte Täter.

Wrack aus 160 Metern Tiefe geborgen

Das abgestürzte Flugzeug konnte am Montag bei einem aufwendigen Einsatz aus rund 160 Metern Tiefe geborgen werden. Spezialtaucher befestigten dafür Bergeleinen an der Maschine. Anschließend wurde das Wrack mit einem Kran aus dem Wasser gezogen.

Eigentlich war die Bergung bereits für Samstag vorgesehen gewesen. Der Einsatz erwies sich jedoch als wesentlich aufwendiger als zunächst angenommen.

Absturz kurz nach dem Start

Zu dem Unglück war es am Mittwoch der Vorwoche gegen 11.25 Uhr gekommen. Das Schulflugzeug war in Salzburg gestartet.

Nur etwas mehr als eine halbe Stunde später stürzte die Maschine aus bislang ungeklärter Ursache rund 300 Meter vom Ufer entfernt in den See und versank.

Nun soll das Gutachten des Flugexperten weitere Erkenntnisse darüber liefern, wie es zu dem tödlichen Absturz kommen konnte.

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