Neue Lieferoption

Too Good To Go liefert dir auch gerettete Lebensmittel

Lebensmittel retten ohne Supermarkt-Stress: Too Good To Go baut sein Lieferangebot in Österreich weiter aus.
Rene Findenig
28.05.2026, 19:59
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Too Good To Go ist vielen Menschen in Österreich längst durch die sogenannten Überraschungssackerl bekannt. Jetzt setzt das Unternehmen noch stärker auf Lieferungen direkt nach Hause. Kundinnen und Kunden können über die App nicht nur überschüssige Lebensmittel bei Geschäften und Restaurants abholen, sondern sich auch haltbare Waren bequem schicken lassen. Laut Unternehmen soll das vor allem Menschen helfen, die beim Einkaufen sparen und gleichzeitig Lebensmittelverschwendung vermeiden wollen.

Die gelieferten Pakete enthalten Produkte, die einwandfrei sind, aber aus anderen Gründen nicht mehr regulär verkauft werden. Dazu zählen Saisonware, Produkte mit verändertem Verpackungsdesign oder Lebensmittel mit bald erreichter Mindesthaltbarkeit. Nach Angaben von Too Good To Go lassen sich dadurch bis zu 70 Prozent im Vergleich zum ursprünglichen Verkaufspreis sparen. Seit fast zwei Jahren gibt es dieses Lieferangebot bereits. Laut Too Good To Go wurden in Österreich inzwischen mehr als 250.000 solcher Pakete gerettet.

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Die Lieferung soll eine Ergänzung zu den bekannten Überraschungssackerln darstellen, die Nutzer sonst selbst bei Supermärkten, Bäckereien oder Restaurants abholen. Gerade in Zeiten steigender Preise versuchen viele Haushalte, ihre Ausgaben besser zu kontrollieren. Genau dort setzt das Unternehmen an. Vorräte wie Nudeln, Reis, Konserven oder Snacks sollen günstiger verfügbar werden. Gleichzeitig will man verhindern, dass Lebensmittel entsorgt werden, obwohl sie noch konsumiert werden können.

Günstiger saisonale Produkte einkaufen

Auch für Büros oder größere Gruppen könnten die Pakete interessant sein. Too Good To Go nennt etwa Snacks oder Süßigkeiten zum Teilen mit Kolleginnen und Kollegen. Ebenso würden sich die Lieferungen für Feiern oder spontane Gäste eignen, wenn kurzfristig noch Lebensmittel gebraucht werden. Vor Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten könnten Kundinnen und Kunden laut Unternehmen zudem günstiger saisonale Produkte einkaufen. Wie unterschiedlich die Pakete ausfallen können, zeigt das Sortiment.

Angeboten werden unter anderem Snacks, Getränke, Vorratspakete und Tiernahrung. Welche Produkte gerade verfügbar sind, hängt von aktuellen Überschüssen ab. Nutzer müssen deshalb regelmäßig in der App nachsehen. Damit die Bestellungen möglichst schnell ankommen, arbeitet Too Good To Go seit November 2025 mit einem neuen Lager nahe Mannheim zusammen. Die Logistik läuft über PostNL und Spring GDS. Von dort werden Lieferungen nach Deutschland und Österreich organisiert.

2,5 Millionen registrierte Menschen nutzen die App

Georg Strasser-Müller, Geschäftsführer von Too Good To Go Österreich, sieht die Lieferoption mittlerweile als wichtigen Teil des Angebots. "Unsere Pakete sind als ergänzende Lösung zu unseren Überraschungssackerln nicht mehr aus der App wegzudenken. Sie stocken den Vorratsschrank mit nur einem Klick auf", sagt er. Und weiter: "Ob Snacks, Getränke oder auch Tiernahrung – die Auswahl ist vielfältig und die positive Wirkung auf unsere Umwelt messbar." Das Unternehmen verweist auch auf seine bisherigen Zahlen in Österreich.

Nach eigenen Angaben nutzen hierzulande mehr als 2,5 Millionen registrierte Menschen die App. Gemeinsam mit 6.500 Partnerbetrieben seien über 18 Millionen Überraschungssackerl gerettet worden. Weltweit zählt Too Good To Go nach eigenen Angaben mehr als 120 Millionen registrierte Nutzerinnen und Nutzer sowie 180.000 Partnerbetriebe in 21 Ländern. Seit dem Start im Jahr 2016 seien weltweit mehr als 500 Millionen Mahlzeiten vor der Verschwendung bewahrt worden. Die Bestellung funktioniert laut Unternehmen direkt über die App.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } 28.05.2026, 19:59
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