Schock im Texas: Mehrere Tornados haben im Norden des US-Bundesstaats eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, Dutzende Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt.
Die Unwetter trafen die Region in der Nacht auf Montag (27.4.) völlig unerwartet. In der Stadt Runaway Bay starb ein Mensch bereits am Samstagabend, wie ein lokaler Behördenvertreter bestätigte. Wenig später wurde auch aus Springtown ein zweites Todesopfer gemeldet.
Besonders dramatisch: Innerhalb weniger Minuten verloren rund 20 Familien ihr Zuhause. Rettungskräfte kämpfen sich seither durch Trümmerfelder, um Verletzte zu erreichen und Hilfe zu leisten. Blockierte Straßen und Stromausfälle erschweren die Einsätze massiv.
"Der Zugang ist schwierig, aber wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle Betroffenen zu erreichen", heißt es von den Einsatzkräften vor Ort.
Die Stärke der Tornados war enorm. Laut Wetterdienst erreichten die Wirbelstürme Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h in Runaway Bay. In Springtown wurden noch immer heftige 169 km/h gemessen.
Große Teile der Region sind aktuell ohne Strom. Das gesamte Ausmaß der Schäden ist noch nicht vollständig abschätzbar, so die Behörden.