Paukenschlag in Washington: US-Präsident Donald Trump soll seine Justizministerin Pam Bondi bereits gefeuert haben. Das berichtet Fox News unter Berufung auf mehrere Insider.
Demnach wurde Bondi am Mittwochabend im Oval Office über ihr Aus informiert – kurz bevor Trump eine Rede zum Iran-Konflikt hielt.
Laut den Quellen soll Bondi zu diesem Zeitpunkt ihren Posten bereits verloren haben und auf dem Weg zurück nach Florida gewesen sein. Offiziell bestätigt ist das Ganze aber nicht: Ein Sprecher des Justizministeriums wies die Berichte zurück und betonte, Bondi sei noch beim Präsidenten gewesen.
Als möglicher Nachfolger steht offenbar ein enger Vertrauter bereit. Im Gespräch ist Umweltbehörden-Chef Lee Zeldin. Trump soll sich bereits mit ihm im Weißen Haus getroffen haben – offiziell ging es um Waldbrände, hinter den Kulissen aber womöglich schon um den Postenwechsel.
Ganz vom Tisch ist die Entscheidung aber offenbar noch nicht. Insider sagen: Trump könne seine Meinung jederzeit ändern. Auch aus dem Weißen Haus heißt es nur vage, die Berichte seien "nicht ganz falsch".
Erst vor Kurzem war bekannt geworden, dass Trump zunehmend unzufrieden mit Bondi sein soll. Trotzdem ließ er öffentlich noch ausrichten, sie mache einen "guten Job".
Brisant: Am selben Tag zeigte sich Bondi noch Seite an Seite mit Trump vor dem Obersten Gerichtshof – bei einem wichtigen Verfahren zum Thema Staatsbürgerschaft als Geburtsrecht. Der MAGA-Führer will dieses Verfassungsgesetz abschaffen, doch selbst die Höchstrichter mit republikanischer Mehrheit sind äußerst skeptisch.