Johannes Moser schießt Österreich ins Finale der U17-Weltmeisterschaft!
Die ÖFB-Youngsters schreiben am Montag in Katar Geschichte. Mit dem 2:0-Halbfinalsieg gegen Italien qualifiziert sich erstmals in der heimischen Fußball-Historie ein Nationalteam für ein WM-Endspiel. Doppelpack! Moser erzielt das 1:0 nach offenem Schlagabtausch in Minute 57 nach Assist von Jakob Werner, den Traumfreistoß zum 2:0 in der Nachspielzeit.
Die österreichischen Sensations-Burschen spielen am kommenden Donnerstag um 17 Uhr um den WM-Pokal. Gegner? Der Gewinner des zweiten Halbfinals: Portugal gegen Brasilien (Montag, 17 Uhr).
Teamchef Hermann Stadler schwärmt: "Mir fehlen die Worte. Es ist unbeschreiblich, wie die diese WM spielen. Ein großes Kompliment. Gratulation auch an alle, die diese Jungs in der Akademie ausgebildet haben. Wir haben die einmalige Geschichte, dass Österreich in einem WM-Finale steht. Ausschlaggebend war wie immer die Mentalität."
Viertes K.o.-Spiel, viertes Mal zu null! Österreichs Abwehr bleibt auch gegen Italien nicht zu knacken. Zuerst bissen sich im Sechzehntelfinale die Tunesier (2:0) die Zähne aus. Es folgte das fulminante 4:0 gegen England im Achtelfinale, das 1:0 gegen Japan im Viertelfinale.
Auch gegen Italien ist an den ÖFB-Kickern rund um Abwehrchef Jakob Pokorny und Mittelfeld-Motor Vasilije Markovic kein Vorbeikommen. Vorne gibt Moser den Ton an: Mit seinem siebenten und achten Turniertor treibt das Kärntner Liefering-Juwel seinen Marktwert auf der größtmöglichen Bühne seiner Altersgruppe immer weiter nach oben.
Wie hoch der Erfolg einzuordnen ist, zeigt ein Blick in die heimischen Geschichtsbücher. Der ÖFB-Nachwuchs kam bei einer WM noch nie über den vierten Platz hinaus. Bei der U20-WM 2007 in Kanada gelang das einer goldenen ÖFB-Generation, die mit Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic, Martin Harnik und Co. spätere A-Teamstützen hervorgebracht hat.
Hier der "Heute"-Liveticker und alles zum großen Halbfinale in der Nachlese:
Die Reaktionen auf den historischen Finaleinzug folgen.