Leistungsträger wie Marko Arnautovic (Rücktritt), Konrad Laimer und Christoph Baumgartner (beide verletzt), Kapitän David Alaba (Wechsel zu Udine) und Marcel Sabitzer (Nationalteam-Pause) fehlen beim Nations-League-Auftakt gegen Israel am Donnerstagabend in Linz. Rangnick krempelte seine Startelf deshalb um, die ganz großen Überraschungen blieben allerdings aus.
Mit Philipp Lienhart. Phillipp Mwene, Patrick Wimmer und Marco Grüll kamen gegenüber dem WM-Aus gegen Spanien vor 84 Tagen vier Neue in die ÖFB-Startelf, die Michael Gregoritsch erstmals als Kapitän anführte. Keiner der rot-weiß-roten Debütanten startete.
Der Deutsche hatte im Vorfeld angekündigt, die bestmöglichste, athletischste und fitteste Startelf zu bringen. "Marco Grüll hat in der deutschen Bundesliga gute Leistungen gezeigt, liegt mit sechs Torbeteiligungen an der Spitze und hat diese Leistungen auch bestätigt", erklärte Rangnick, warum der Werder-Bremen-Legionär von Anfang an ran darf.
In seinem 50. Länderspiel wolle Rangnick jedenfalls wieder ein gänzlich anderes Auftreten sehen. "Wir müssen unsere eigentlichen Tugenden zeigen, dem Gegner immer zusetzen, auf dem Gaspedal bleiben und ein herausragend gutes Gegenpressing spielen, viele Torchancen herausspielen", so der 68-Jährige.
"Entscheidend ist unser eigenes Spiel", meinte Rangnick dann auf den Gegner angesprochen. "Daran haben wir in den letzten beiden Tagen gearbeitet", so der ÖFB-Coach weiter.