In der Nacht auf den 24. Juli 2013 war es in dem Bereich zu einem tragischen Unfall gekommen: Ein 40-jähriger Wiener war mit seinem Fahrrad auf dem Treppelweg des südlichen Donauufers durch das Gemeindegebiet von Tulln unterwegs. Auch damals dürfte es zu einem Zusammenstoß mit dem Stahltor gegeben haben – für den Wiener gab es keine Rettung mehr, er starb an der Unfallstelle.
Dieses Wochenende kam es nun erneut zu einem Unfall-Drama in Tulln: Ein erst 18-Jähriger aus Wien-Floridsdorf, soll mit unglaublichen 115 km/h unterwegs gewesen sein, ehe er gegen ein massives Stahltor krachte.
Laut "Heute"-Infos war der junge Mann nach derzeitigem Ermittlungsstand ohne Helm unterwegs gewesen. Der folgenschere Unfall ereignete sich am Samstag gegen 20.10 Uhr. Der 18-Jährige war laut der Landespolizeidirektion Niederösterreich mit einem offenbar aufgemotzten E-Scooter im Bereich der Donaulände und des Donauhafens in Tulln gerast.
Wegen der spärlichen Beleuchtung dürfte der Wiener das zweiflügelige Stahltor übersehen haben, prallte mit voller Wucht dagegen.
Der Bursche wurde schwer verletzt, war zwar noch ansprechbar, der Notarzt versetzte den 18-Jährigen aber noch an der Unfallstelle in künstlichen Tiefschlaf. Der Schwerverletzte wurde dann ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen.
Der 18-Jährige hatte die rasante Fahrt mit einer GoPro-Kamera aufgezeichnet. Wo diese genau montiert gewesen war, war zunächst unklar.