Unerwartetes und fast unglaubliches Happy End – für Valentina (35) aus Wien folgte nach ihrer Krebsdiagnose ein Schock auf den nächsten. Während sie gegen einen aggressiven Magenkrebs kämpfte, musste die 35-Jährige einen weiteren Schicksalsschlag verkraften: Die lebensnotwendige Chemotherapie hatte zur Folge, dass sie ihren Wunsch nach einer großen Familie eigentlich nie hätte erfüllen können. Doch alles sollte zum Glück ganz anders kommen.
Zunächst aber verlangte die Behandlung Schwerkranken einiges ab: "Nach meiner Diagnose 2024 wurde mir der Magen entfernt, auch die Haare fielen mir aus", erinnert sie sich. Doch die Chemo zeigte Wirkung – Valentina besiegte den Krebs das erste Mal. Kurz darauf entfaltete sich das nächste Wunder im Leben der Wienerin: Entgegen aller Wahrscheinlichkeit wurde sie schwanger, bekam im Dezember 2025 ihr zweites Kind.
"Doch während mein Sohn noch ganz klein war, kam die Nachricht, dass der Krebs zurückgekehrt war und sich am Bauchfell ausgebreitet hatte", so Valentina. "Mir wurde erklärt, dass meine Erkrankung nicht heilbar sei und die Behandlung deshalb palliativ erfolgen müsse."
Das Baby war noch nicht einmal ein Jahr alt – und die Mutter kämpfte erneut um ihr Leben. "Ohne lebenslange Therapie gaben mir die Ärzte sechs Monate", so die Wienerin. Doch im Rahmen einer Studie wurde Valentina das gesamte befallene Gewebe im Bauchraum großflächig entfernt. Dann die große Überraschung: Es waren keine Tumore mehr nachweisbar.
Die Bestätigung folgte im Labor: Die zweifache Mama war tatsächlich krebsfrei! Zwar stehen der 35-Jährigen weitere Therapien bevor, doch vorerst genießt sie jeden kostbaren Moment mit ihrer kleinen Familie in vollen Zügen. Um finanzielle Unterstützung zu erhalten, hat die Wienerin einen Spendenaufruf gestartet.
Ihr Motto nach all den Strapazen: Niemals die Hoffnung aufgeben! "Ich möchte das Leben, für das ich so lange gekämpft habe, gemeinsam mit meinen Kindern endlich genießen", sagt sie und hofft auf tatkräftige Unterstützung.