"Schnell umsetzen"

USA hat Deal mit Iran – jetzt fordert Kanzler Tempo

Mit dem Abkommen zwischen den USA und dem Iran könnte sich die Weltlage entspannen. Kanzler Stocker zeigt sich in einer ersten Reaktion erleichtert.
Nicolas Kubrak
15.06.2026, 07:50
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Es könnte DER Durchbruch im Nahen Osten sein! Just zu seinem 80. Geburtstag hat US-Präsident Donald Trump ein Friedensabkommen mit dem Iran verkündet. Damit könnten die seit knapp vier Monaten andauernden Kampfhandlungen endlich ein Ende nehmen.

"Großartiges Abkommen"

Trump sprach von einem "großartigen Abkommen" mit dem Iran. "Es wird Frieden und Sicherheit in die gesamte Region bringen", so der Republikaner in seinem Onlinedienst Truth Social. Trump weiter: "Viele Präsidenten haben versucht, Frieden mit dem Iran zu schließen, und alle vor mir sind gescheitert." Das Abkommen soll nach pakistanischen Angaben am Freitag in Genf unterzeichnet werden. Bis dahin soll die Straße von Hormuz von Minen geräumt und für den Schiffstransport freigegeben werden.

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Kanzler begrüßt Friedens-Deal

In einer ersten Reaktion auf den Deal zeigte sich Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) erfreut: "Ich begrüße ausdrücklich die Bekanntgabe der Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran", schrieb Stocker auf X. Er rief alle Beteiligten dazu auf, die Vereinbarung "rasch und vollständig" umzusetzen. Dazu zähle auch die dauerhafte Öffnung der Straße von Hormuz, um die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten.

Iranisches Atomprogramm im Fokus

Stocker weiter: "Diese Vereinbarung eröffnet die Möglichkeit für Verhandlungen über einen stabileren und sichereren Nahen Osten. Ich fordere alle Parteien auf, sich konstruktiv an diesem Prozess zu beteiligen." Dazu gehöre laut dem Kanzler auch die Auseinandersetzung mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm. "Die Bedeutung dieser Fragen reicht weit über die Region hinaus und betrifft uns alle", betonte der VP-Chef.

Abschließend unterstrich Stocker die "wichtige Rolle" Pakistans und der Golfländer, die erfolgreich zwischen den Konfliktparteien vermittelt haben.

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