Neuer Trump-Plan

USA wollen Schiffe aus Straße von Hormus leiten

Die USA wollen Schiffe aus der Straße von Hormus geleiten. Trump spricht von einer "humanitären Geste". Der Iran reagiert mit scharfer Kritik.
Newsdesk Heute
04.05.2026, 07:25
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Angesichts wachsender Spannungen in der Straße von Hormus kündigen die USA einen neuen Einsatz an, um feststeckende Schiffe aus der strategisch wichtigen Meerenge zu bringen. Präsident Donald Trump erklärte, dass die US-Marine damit beginnen soll, blockierte Handelsschiffe zu unterstützen – auf Wunsch "von Ländern aus aller Welt", wie er auf seiner Plattform Truth Social schrieb.

Unter dem Namen "Projekt Freiheit" sollen die Schiffe aus den gesperrten Gewässern geleitet werden. "Zum Wohle des Iran, des Nahen Ostens und der Vereinigten Staaten haben wir diesen Ländern mitgeteilt, dass wir ihre Schiffe sicher aus diesen gesperrten Wasserstraßen geleiten werden, damit sie frei und ungehindert ihren Geschäften nachgehen können." Trump bezeichnete das Vorgehen zudem als "humanitäre Geste". Hintergrund sei, dass vielen Schiffen Lebensmittel und andere für "gesunde und hygienische Zustände" notwendige Güter ausgingen.

Konkrete Details zur Umsetzung nannte Trump nicht. Die US-Streitkräfte bestätigten jedoch den geplanten Einsatz. Laut einem Bericht des US-Portals Axios ist keine klassische Eskorte durch Kriegsschiffe vorgesehen. Stattdessen sollen Einheiten der US-Marine "in der Nähe" bleiben, um im Ernstfall eingreifen zu können und Angriffe – etwa durch das iranische Militär – zu verhindern.

Iran übt scharfe Kritik

Aus Teheran kommt scharfe Kritik: Ein hochrangiger iranischer Vertreter warnte vor einer Beteiligung der USA. "Jede amerikanische Einmischung in die neuen Seeverkehrsregelungen in der Straße von Hormus wird als Verstoß gegen die Waffenruhe angesehen", erklärte Ebrahim Asisi, Vorsitzender des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit, auf X.

Parallel dazu wurde erneut ein Zwischenfall in der Region gemeldet. Laut der britischen Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) wurde ein Tanker rund 145 Kilometer nördlich von Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten von "unbekannten Projektilen" getroffen. Die Besatzung blieb unverletzt, auch Umweltschäden wurden nicht festgestellt.

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