Nach Red-Bull-Aus

Verstappen enthüllt: "Jede Woche" Kontakt zu Horner

Das kommt überraschend. Max Verstappen und Ex-Teamchef Christian Horner stehen auch nach dessen Red-Bull-Rauswurf regelmäßig in Kontakt.
Sport Heute
02.01.2026, 16:09
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Verstappen verpasste Anfang Dezember seinen fünften Formel-1-Titel denkbar knapp. Dem Niederländer fehlten bloß zwei Pünktchen auf McLaren-Mann Lando Norris, ihm blieb Platz zwei in der Fahrer-Wertung. Nachdem Red Bulls RB21 vor allem zu Saisonbeginn kaum konkurrenzfähig war, der Sieger von mittlerweile 71 Grands Prix große Mühe hatte, mit der Spitze mitzuhalten.

Das kostete dem damaligen Teamchef Christian Horner letztendlich den Job. Der Brite, der Red Bull einst in die Formel 1 geführt hatte, über 20 Jahre lang an der Spitze des Rennstalls stand, musste Anfang Juli 2025 seinen Hut nehmen. Die Red-Bull-Eigentümer – vor allem die thailändische Yoovidhya-Familie – zogen ihre schützende Hand von Horner weg. Der Brite hatte den Machtkampf mit dem sogenannten "österreichischen Flügel" im Team verloren: also Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko, der mit Jahresende 2025 sein Amt niederlegte, Geschäftsführer Oliver Mintzlaff und schließlich auch Star Verstappen, der sich stets hinter Marko stellte und dem nicht gerade das vertrauensvollste Verhältnis zu Horner nachgesagt wurde.

"Jede Woche" Kontakt zu Horner

Umso überraschender ist nun, dass der Formel-1-Star erklärte, regelmäßig Kontakt mit Horner zu haben. "Jede Woche, jedes Rennen. Freitag, Samstag, Sonntag", enthüllte der 28-Jährige bei "Viaplay". Er würde demnach vor allem SMS-Nachrichten mit dem 52-Jährigen schreiben. "Aber auch im Urlaub zum Beispiel. Jede Woche", so Verstappen.

"Es geht mehr um ,Viel Glück´ und ,Ich glaube an dich´. Aber auch ,Du weißt, dass du es schaffen kannst´. Abgesehen davon redet man natürlich auch über andere Dinge als nur Rennen", so der Niederländer weiter. Und ergänzte dann auf die Regelmäßigkeit angesprochen: "Ja, jedes Rennwochenende, auch nach seinem Ausscheiden."

Verstappen versteht Horner-Aus

Gleichzeitig betonte Verstappen, es sei durchaus die richtige Entscheidung gewesen, Horner an der Spitze des Rennstalls abzulösen. "Wir haben viel Vertrauen, man sieht Leute lächeln, es ist eine schöne Atmosphäre, alle kommen gut miteinander aus. Das haben wir zu einem Punkt vermisst. Der Red-Bull-Stil ist ein bisschen verloren gegangen. Das ist definitiv zurückgekehrt", so Verstappen. Horner sah sich unter anderem schweren Anschuldigungen einer engen Mitarbeiterin gegenüber, war teamintern freigesprochen worden, beide Seiten einigten sich schließlich außergerichtlich.

"Ergebnistechnisch gab es ein bisschen Unruhe im Team, und wenn die Dinge lange nicht gut laufen... Am Ende wollten die Anteilseigner einen Wechsel, weil sie nicht zufrieden waren", so Verstappen. Gleichzeitig habe aber auch er "eine Bindung" zu Horner aufgebaut, man habe viel erreicht. "Das vergisst man nie. Christian ist für mich durchs Feuer gegangen. Solche Dinge sind immer schwierig, wenn man miteinander telefoniert", so der Formel-1-Star, der alle seine vier WM-Titel mit Teamchef Horner eingefahren hat.

Der Brite steht derweil vor der Rückkehr in die Formel 1, soll die Übernahme der Mehrheitsanteile am Alpine-Rennstall planen. Ein Konsortium mit dem Briten an der Spitze wolle demnach ein 763 Millionen Euro schweres Angebot vorlegen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.01.2026, 16:54, 02.01.2026, 16:09
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