Tipps vom Experten

Viren haben Hochsaison – so kannst du dich schützen

Die Grippe-Saison ist wieder da. Um sich vor Viren zu schützen, ist vor allem Hygiene wichtig. Experten haben noch weitere Tipps – "Heute" kennt sie.
21.10.2026, 10:39
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"Mit Beginn der Herbst- und Wintersaison haben wir sowohl bei Influenza als auch Covid mit relativ vielen Fällen gestartet", erklärte vor wenigen Tagen Andreas Krauter, Chefarzt der Gesundheitskasse. Er empfiehlt, alle Möglichkeiten zu nutzen, dass die Ansteckungsketten unterbrochen werden.

Ein sinnvoller Schutz seien die üblichen Hygienemaßnahmen: Hände waschen bzw. desinfizieren, nicht mit den Händen zu Nase und Mund greifen, geschlossene Räume gut durchlüften, immer wieder an die frische Luft gehen. Bei vielen Menschen sollte laut dem Experten zum Mund-Nasen-Schutz gegriffen werden.

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Kleine Handgriffe

Damit der Start in den Herbst nicht im Krankenstand endet, empfiehlt die Firma Wolf Klima- und Heiztechnik mit Sitz in Linz kleine Handgriffe: Ein entscheidender Hebel liegt in dem, was man einatmet. Denn verbrauchte Raumluft in Innenräumen beeinträchtigt nicht nur Wohlbefinden und Produktivität, sondern fördert auch das Risiko der Vermehrung von Viren.

Sehr trockene Luft wiederum kann die Schleimhäute belasten und unter bestimmten Bedingungen dazu beitragen, dass Grippeviren länger infektiös bleiben. Ob im Klassenzimmer, im Büro oder im Eigenheim: Räume regelmäßig mit Frischluft zu versorgen, ist gerade während Grippewellen und Erkältungssaisonen besonders wichtig.

Für Räume ohne ausreichende mechanische Lüftung lautet die Devise: Fenster auf wie beim Boxenstopp. Das Motto lautet: "Kurz und knackig" – das heißt, die Dauer an die Jahreszeit anpassen. Je kälter es draußen ist, desto schneller funktioniert der Luftaustausch.

Fenster nicht dauerhaft kippen

In der Heizperiode sollte man dauerhaft gekippte Fenster vermeiden: Kurzes, intensives Lüften begrenzt Wärmeverluste und unangenehme Zugluft. Im Winter können etwa drei bis fünf Minuten Stoßlüften ausreichen, bei milder Witterung entsprechend länger.

Beim Querlüften wiederum öffnet man gegenüberliegende Fenster und Türen vollständig, statt sie nur zu kippen. Dadurch entsteht ein Durchzug, der die verbrauchte, potenziell virenhaltige Luft in kurzer Zeit austauscht.

Wie oft gelüftet werden muss, hängt von der Nutzung und Belegung ab. Für Klassenzimmer ohne ausreichende Lüftungsanlage empfiehlt das deutsche Umweltbundesamt, während des Unterrichts alle 20 Minuten sowie zusätzlich in den Pausen zu lüften. In Büros und Wohnräumen richtet sich der Bedarf ebenfalls nach der Nutzung.

red, 21.10.2026, 10:39
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