Rosinen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne: Im Winter freuen sich Vögel über zusätzliche Nahrung. Doch sie sind wählerisch - was ihnen nicht schmeckt, wird aussortiert und landet auf dem Boden. Dort ist es ein gefundenes Fressen für Ratten und Mäuse.
Mit ein paar einfachen Tricks kann man die ungebetenen Gäste aber fernhalten und sicherstellen, dass nur die Vögel vom Futter profitieren.
Erstens: Am besten nur eine Sorte Vogelfutter verwenden, nach Angaben von Utopia. So können die Tiere nichts aussortieren. Wichtig ist auch, nur so viel Futter bereitzustellen, wie die Vögel in kurzer Zeit wegpicken können. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte nicht mehr gefüttert werden.
Zweitens: Ein Futterhaus sollte idealerweise auf glatten Rohren angebracht werden. An Holzpfählen können Nagetiere nämlich problemlos hochklettern. Wer die Futterstelle aufhängt, sollte darauf achten, dass Nager sie von der Wand oder vom Baumstamm aus nicht erreichen können.
Drittens: Die Art der Fütterung ist entscheidend. Körner und Nüsse in offene Schalen oder auf den Boden und die Fensterbank zu streuen, lockt schnell Ratten und Mäuse an. Futtersilos mit größerer Auffangschale sind die bessere Wahl - das Futter bleibt trocken und kann nicht von Vögeln beschmutzt werden.
Ratten vermehren sich entsprechend dem Nahrungsangebot. Vogelfutter sollte daher das ohnehin bestehende Rattenproblem nicht zusätzlich verschärfen. Von Rattengift sollte man die Finger lassen: Es gefährdet auch Vögel und Füchse, die verendete Tiere fressen könnten.