Bundeskanzler Christian Stocker startet mit Optimismus ins Jahr 2026. In einem aktuellen Instagram-Posting erklärt der Kanzler, Österreich habe die Rezession überwunden, die Wirtschaftsprognosen zeigten wieder nach oben. Das sei laut Stocker "kein Zufall", sondern das Ergebnis konsequenter Arbeit und klarer Entscheidungen in schwierigen Zeiten.
Rückblickend verweist der Kanzler auf mehrere Maßnahmen des vergangenen Jahres. So habe die Bundesregierung Bürokratie abgebaut und Verfahren vereinfacht. Außerdem sei die größte Strommarktreform seit zwanzig Jahren auf den Weg gebracht worden, mit der Haushalte und Betriebe um eine Milliarde Euro entlastet worden seien.
Ein weiterer Schwerpunkt sei die sogenannte Aktivpension gewesen: Leistung solle sich wieder lohnen – für Menschen, die Überstunden machen oder auch über das Pensionsantrittsalter hinaus arbeiten.
Bereits in der kommenden Woche möchte die Regierungsspitze bei einer gemeinsamen Klausur die nächsten Schwerpunkte festlegen. Ziel sei es, den eingeschlagenen Kurs weiter zu schärfen, Reformen voranzutreiben und klare Prioritäten für das Jahr 2026 zu setzen.
Am 30. Jänner will Stocker in einer Rede darlegen, welche Themen für ihn und für Österreich wesentlich sein werden. Sein Ziel und das der Bundesregierung bleibe dabei klar: zwei Prozent Inflation, mindestens ein Prozent Wirtschaftswachstum und null Toleranz gegenüber jenen, die die freie Demokratie gefährden.
"Vor uns liegt noch viel Arbeit", hält der Kanzler fest. Er zeigt sich aber überzeugt, dass der Aufschwung für Österreich gelingen werde – wenn alle gemeinsam anpacken, "für unser Land, für unsere Kinder und Enkelkinder".