Die Kräuter- und Teemarke Sonnentor aus Sprögnitz im Bezirk Zwettl bleibt auf Erfolgskurs. Das Waldviertler Bio-Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von 67,5 Millionen Euro – ein Plus von stolzen zehn Prozent.
Besonders stark liefen die Sonnentor-Geschäfte, die rund 16 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Auch der Online-Shop legte um drei Prozent zu.
Firmengründer Johannes Gutmann sieht den Kurs bestätigt: "Konsequentes und werteorientiertes Handeln zahlt sich aus", sagt er laut "ORF NÖ". Genau dieses Image unterstreicht auch der Gemeinwohlbericht aus Februar 2026: "Sonnentor" erreichte darin 755 von 1.000 möglichen Punkten. Im Vergleich: 2011 waren es noch 630 Punkte.
Besonders auffällig: In den Bereichen "Ökologische Auswirkungen der Produkte" sowie "Sinn und gesellschaftliche Wirkung der Produkte" kam das Unternehmen laut Bericht jeweils auf 100 Prozent. Erstmals wurde neben dem Schwesterbetrieb in Tschechien auch jener in Rumänien auditiert. Für "Sonnentor" ist das ein weiterer Schritt zu mehr Transparenz.
Jetzt will "Sonnentor" weiter wachsen. Der deutsche Markt soll in Zukunft stärker bearbeitet werden. Geschäftsführerin Manuela Raidl-Zeller spricht laut "ORF NÖ" bereits von "vielversprechenden Erfolgen". Auch in Sprögnitz wird ausgebaut: Für 2027 ist der Baustart eines neuen Logistikzentrums geplant, der neue Parkplatz ist bereits fertig.