"Große Glättegefahr"

Warnstufe Rot! Neuer Schnee und Eisregen im Anmarsch

Schnee und Eisregen sorgen aktuell für heikle Bedingungen in Österreich. Gleichzeitig kündigen sich Tauwetter und deutlich mildere Temperaturen an.
Newsdesk Heute
21.02.2026, 10:32
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die Warmfront eines Atlantiktiefs greift auf den östlichen Alpenraum über. Vor allem nördlich der Alpen stellt sich damit eine wechselhafte, teils windige und im ganzen Land spürbar mildere Westwetterlage ein. In der kommenden Woche deuten sich dann verbreitet frühlingshafte Höchstwerte an – selbst in mittleren Höhenlagen ist kräftiges Tauwetter zu erwarten.

Höchste Warnstufe

Am Samstag fällt entlang und nördlich der Alpen zeitweise Regen oder Schnee, die größten Mengen von Vorarlberg bis in die nordwestliche Obersteiermark. Die Schneefallgrenze steigt dabei, besonders im Westen, auf über 1.000 Meter. Im Norden, Osten und inneralpinen Bereich kann es anfangs noch bis in tiefe Lagen schneien. Es gilt weiterhin die höchste Warnstufe.

In den Morgenstunden droht im westlichen Donauraum, später auch im Nordosten, stellenweise Glätte durch gefrierenden Regen. Meist trocken und zeitweise sonnig bleibt es vom Klagenfurter Becken bis ins Südburgenland. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum auch lebhaft aus West. Die Temperaturen erreichen von Ost nach West maximal 2 bis 9 Grad.

Der Sonntag verläuft im Bergland und im Osten überwiegend bewölkt, an der Alpennordseite fällt zeitweise etwas Regen. Im Osten ziehen ab Mittag einzelne Schauer durch, dazwischen sind trockene Phasen möglich. Der Südosten zeigt sich hingegen freundlich mit Sonne und Wolken, und auch westlich von Innsbruck lockert es im Tagesverlauf zunehmend auf. Der Wind bleibt schwach bis mäßig, nördlich der Alpen teils lebhaft aus West. Die Temperaturen steigen auf 4 bis 13 Grad, mit den höheren Werten im Westen.

Am Montag dominieren im Bergland und im Norden dichte Wolken mit zeitweiligem Regen. Im Laufe des Tages klingen die Niederschläge langsam ab und die Sonne zeigt sich gelegentlich. In den östlichen Nordalpen bleibt es länger trüb und nass. Im Südosten überwiegt ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix. Der Wind weht schwach bis mäßig, nördlich der Alpen lebhaft bis kräftig, am Alpenostrand auch stürmisch aus West. Mit 8 bis 15 Grad wird es recht mild für die Jahreszeit.

Der Dienstag bringt an der Alpennordseite erneut trübes Wetter. Vom Arlberg bis in den Osten fällt verbreitet Regen, oberhalb von etwa 900 bis 1.400 Metern Schnee. Im Süden bleibt es trocken und im Tagesverlauf zunehmend aufgelockert. Im Westen lässt der Regen nach, am Nachmittag zeigt sich dort stellenweise die Sonne. Der anfangs noch lebhafte Westwind im Norden schwächt sich rasch ab. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 Grad am Alpenostrand und 14 Grad im Rheintal.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.02.2026, 10:32
Jetzt E-Paper lesen